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ALLGEMEINE BEFÖRDERUNGSBEDINGUNGEN FÜR FLUGGÄSTE UND GEPÄCK 

1.1. Die in diesen Allgemeinen Beförderungsbedingungen für Fluggäste und Gepäck (nachfolgend: Beförderungsbedingungen) verwendeten Begriffe haben die folgende Bedeutung:

1.1.1. „Wir“, „unser“, „unsere“ und „uns“ oder „Small Planet“ beziehen sich auf Small Planet Airlines UAB (Litauen), Small Planet Airlines Sp. z o. o. . (Polen) oder Small Planet Airlines GmbH (Deutschland).

1.1.2. „Sie“, „Ihr/Ihre“ und „sich“ bezeichnet Personen mit Ausnahme der Flugzeugbesatzung, die mit einem Flugzeug befördert werden oder befördert werden sollen, und auf dem Flugschein oder in der Passagierliste genannt werden (vgl. die Definition für „Fluggast“). 

1.1.3. „GEPÄCK“ bezeichnet Ihr persönliches Eigentum, das Sie auf Ihrem Flug mitführen. Sofern nichts anderes bestimmt ist, umfasst es sowohl Aufgegebenes als auch Nicht Aufgegebenes Gepäck. 

1.1.4. „GEPÄCKSCHEIN“ bezeichnet das Dokument, das die Beförderung Ihres Aufgegebenen Gepäcks bestätigt. 

1.1.5. „GEPÄCKIDENTIFIZIERUNGSMARKE“ bezeichnet das bei der Aufgabe des Gepäcks ausgegebene Dokument, das einzig für die Kennzeichnung und Identifizierung jedes einzelnen Aufgegebenen Gepäcks ausgestellt wird. 

1.1.6. „FLUGSCHEIN“ bezeichnet ein in Papierform oder als E-Ticket ausgestelltes Dokument, einschließlich des Flugcoupons und des Passagiercoupons, welches zur Teilnahme an einem bestimmten Flug berechtigt und integraler Bestandteil der Vertragsbedingungen ist (vgl. Begriffsbestimmung für„Vertragsbedingungen“).

1.1.7. „TAGE” bezeichnet Kalendertage. 

1.1.8. „VERBOTENE GEGENSTÄNDE“ sind in Artikel 8.3 aufgeführte Gegenstände, mit denen Unerlaubte Handlungen begangen werden können, oder Gegenstände, die nicht vorschriftsmäßig nach geltenden Gesetzen und Bestimmungen deklariert wurden oder deren Mitführen in einem Flugzeug oder von Fluggästen oder Mitbringen in Nicht Aufgegebenem Gepäck an Bord des Flugzeugs oder in einen Sicherheitsbereich oder im Aufgegebenen Gepäck von Gesetzes wegen untersagt ist, insbesondere gefährliche Gegenstände und Gefahrklassen wie in Annex 18 des Chicagoer Abkommen über die internationale Zivilluftfahrt (IACO) vom 7. Dezember 1944 aufgelistet. 

1.1.9. „PASSAGIERCOUPON“ bezeichnet den Teil des von Small Planet oder in seinem Auftrag ausgestellten Flugscheins, den Sie während und nach der Reise behalten können und aufbewahren sollten. 

1.1.10. „FLUGGAST“ bezeichnet Personen mit Ausnahme von Besatzungsmitgliedern, die mit einem Flugzeug befördert werden oder befördert werden sollen, und auf dem Flugschein oder in der Passagierliste genannt werden (vgl. die Definition für „Sie“, „ihr/ihre“ und „sich“). 

1.1.11. „PASSAGIERLISTE“ bezeichnet eine Liste der Fluggäste, die vom Kunden für einen bestimmten, vertraglich vereinbarten Flug vorgelegt wird. Gleichzeitig erhalten wir die Liste der Personen, die für den betreffenden Flug auf gesondertem Wege Flugscheine erworben haben. 

1.1.12. „REISEUNTERLAGEN“ bezeichnet Reisepass oder Personalausweis, Einladung, Visum, Versicherungsschein, Gesundheitsnachweise, Impfzeugnisse, zusätzliche Ein- und Ausreisepapiere sowie sonstige Dokumente, die für die betreffende Flugbeförderung erforderlich sind. 

1.1.13. „ABKOMMEN” bezeichnet die folgenden Regelungen einschließlich Anhänge, sofern im konkreten Fall anwendbar: 
  • Abkommen zur Vereinheitlichung von Regeln über die Beförderung im internationalen Luftverkehr vom 12. Oktober 1929 (nachstehend Warschauer Abkommen genannt); 
  • Das Warschauer Abkommen in der Fassung des Haager Protokolls vom 28. September 1955; 
  • Das Warschauer Abkommen in der Fassung des ersten Montrealer Protokolls (1975); 
  • Das Warschauer Abkommen in der Fassung des Haager Protokolls und des 2. Haager und Montrealer Protokolls (1975); 
  • Das Warschauer Abkommen in der Fassung des 4. Haager und Montrealer Protokolls (1975); 
  • Das Zusatzabkommen von Guadalajara (1961); 
  • Abkommen zur Vereinheitlichung von Regeln über die Beförderung im internationalen Luftverkehr vom 28. Mai 1999 (Montrealer Übereinkommen);
  • Tokioter Abkommen über strafbare und bestimmte andere an Bord von Luftfahrzeugen begangene Handlungen von 1963
  • Das Chicagoer Abkommen über die internationale Zivilluftfahrt (IACO) vom 7. Dezember 1944. 

1.1.14. „COUPON“ bezeichnet einen Flugcoupon in Papierform und/oder einen elektronischen Coupon, der den genannten Fluggast zur jeweils darauf angegebenen Beförderung berechtigt. 

1.1.15. „HÖHERE GEWALT“ bezeichnet ungewöhnliche und unvorhersehbare Umstände, die auch bei Anwendung aller Sorgfalt unvermeidbar sind. 

1.1.16. „UNERLAUBTE HANDLUNG“ bezeichnet unerlaubte Handlungen (Handlungen oder Unterlassungen) oder versuchte unerlaubte Handlungen, die eine Gefahr für die Sicherheit für die zivile Luftfahrt, den Lufttransport, das Leben oder die Gesundheit von Personen und sonstiges gesetzlich geschütztes Wohlergehen darstellen. Außerdem bezeichnet dieser Begriff Handlungen, seien es unerlaubte Handlungen oder nicht, die eine Gefahr für die Sicherheit des Flugzeugs und der darin befindlichen Personen und Gegenstände oder für die Ordnung und/oder Disziplin an Bord des Flugzeugs darstellen oder darstellen können, insbesondere die im Chicagoer Abkommen über die internationale Zivilluftfahrt (IACO) vom 7. Dezember 1944, Annex 17, definierten unerlaubten Handlungen. 

1.1.17. „NICHT AUFGEGEBENES GEPÄCK“ (Handgepäck) bezeichnet Gepäckstücke, die nicht zum Aufgegebenen Gepäck gehören und an Bord des Flugzeugs mitgebracht werden. 

1.1.18. „AIRLINE DESIGNATOR CODE“ bezeichnet die zwei oder drei Buchstaben, die bestimmte Fluggesellschaften identifizieren.

1.1.19. „MELDESCHLUSSZEIT“ ist der von uns oder der jeweiligen Fluggesellschaft festgesetzte Zeitpunkt, bis zu dem Sie Ihre Check-in-Formalitäten abgeschlossen haben und im Besitz Ihrer Bordkarte sein müssen. 

1.1.20. „AUFGEGEBENES GEPÄCK“ bezeichnet dasjenige Gepäck, das wir in unsere Obhut nehmen und für das wir einen Gepäckschein ausgestellt haben. 

1.1.21. „FLUGCOUPON“ bezeichnet den Teil des Tickets, der den Vermerk „Good for passage“ („Berechtigt zur Beförderung“) trägt. Im Falle eines elektronischen Flugscheins ist dies der elektronische Coupon. Auf dem Flugcoupon sind Abflug- und Zielorte angegeben. 

1.1.22. „SZR“ bezeichnet die Sonderziehungsrechte entsprechend der Definition des Internationalen Weltwährungsfonds. 

1.1.23. „VERTRAGSBEDINGUNGEN“ bezeichnen Bedingungen, die zusammen mit Ihrem Flugschein und/oder diesen Beförderungsbedingungen bereitgestellt werden. Der auf dem Flugschein vermerkte Hinweis „Vorbehaltlich Vertragsbedingungen“ verweist auf diese Beförderungsbedingungen. 

1.1.24. „FLUGUNTERBRECHUNG“ ist eine geplante Reiseunterbrechung an einem Ort zwischen Abflug- und Bestimmungsort. 

1.1.25. „FLUGBEFÖRDERUNG“ bezeichnet jegliche entgeltliche oder unentgeltliche Beförderung von Fluggästen und Gepäck, die von Small Planet oder einem ihrer Erfüllungsgehilfen als ausführendes Luftfahrtunternehmen durchgeführt wird, ob im Rahmen einer Pauschalreise, als dynamisch paketierte Buchung oder Nur-Flug-Buchung bei einem Kunden.

1.1.26. „KUNDE“ bezeichnet eine natürliche oder juristische Person, mit der wir einen Chartervertrag oder „Block Seat Agreement“ abgeschlossen haben. Charter- oder Block Seat-Verträge bilden die Grundlage für unser Angebot an Luftbeförderungsleistungen.

1.1.27. „SCHADEN“ schließt Tod, Körperverletzung, teilweisen oder gesamten Verlust des Gepäcks, einschließlich Diebstahl, ein, der aus oder in Verbindung mit der Flugbeförderung oder anderen Leistungen von uns entsteht. 

1.1.28. „BEAUFTRAGTER“ bezeichnet Handelsvertreter, Bodenabfertigungsagenten oder Kunden.
2.1. ALLGEMEINES 

2.1.1. Diese Beförderungsbedingungen von Small Planet Airlines gelten mit Ausnahme der Artikel 2.2 und 2.3 nur für Flüge, für die unser Name oder Airline Designator Code auf dem jeweiligen Flugschein angegeben ist. 

2.1.2. Sollten wir uns in Ausnahmefällen aufgrund außergewöhnlicher Umstände außerstande sehen, die Flugbeförderung durchzuführen, kann die Flugbeförderung auf der Grundlage unserer Vereinbarungen mit anderen Fluggesellschaften von einer anderen Fluggesellschaft durchgeführt werden, der nicht auf dem Flugschein angegeben ist. In diesem Fall informiert die Fluggesellschaft die Fluggäste entsprechend rechtzeitig vor Abflug.

2.2. VORRANGIGES RECHT 

2.2.1. Soweit diese Beförderungsbedingungen oder Teile davon geltendem Recht entgegenstehen, hat das geltende Recht Vorrang. 

2.2.2. Wenn einzelne Bestimmungen dieser Beförderungsbedingungen ablaufen, ungültig werden oder nicht mehr verbindlich sind, hat dies keine Folgen oder Nachteile für die Gültigkeit, Gesetzmäßigkeit und Verbindlichkeit anderer Bestimmungen dieser Beförderungsbedingungen. 

2.3. VORRANG DER BEFÖRDERUNGSBEDINGUNGEN, REISEBEDINGUNGEN

2.3.1. Soweit in diesen Beförderungsbedingungen nichts Anderes bestimmt ist, haben sie im Fall von Konflikten zwischen diesen Beförderungsbedingungen und anderen Regelungen in Bezug auf die in diesen Beförderungsbedingungen geregelten Punkte Vorrang. 

2.3.2. Sofern die Buchung der Flugbeförderung bei einem Veranstalter erfolgt, gelten ergänzend zu den vorliegenden Beförderungsbedingungen dessen Reisebedingungen. Im Falle etwaiger Widersprüche zwischen den Reisebedingungen des Veranstalters und den vorliegenden Beförderungsbedingungen gelten diese Beförderungsbedingungen vorrangig, sofern sie die operationelle Durchführung der Flugbeförderung betreffen (z.B. Check-in, Beförderungsverweige-rung, Freigepäckgrenzen, Tierbeförderung).
 
3.1. ALLGEMEINES 

3.1.1. Wir erbringen die Beförderungsleistung nur an den im Flugschein und/oder in der Passagierliste genannten Fluggast sowie nur bei Vorlage vollständiger und gültiger Reiseunterlagen. Während des Check-in für Ihren Flug müssen Sie sich mit einem ordnungsgemäßen Reisepass oder Personalausweis ausweisen (Kinder und Jugendliche: Kinderausweis oder –reisepass, ggf. Begleitdokument), so dass wir Sie als die im Flugschein und/oder auf der Passagierliste genannte Person identifizieren können. Sollten wir Kenntnis davon erlangen, dass Ihr Flugschein unter Umständen unrechtmäßig erworben wurde, behalten wir uns das Recht vor, von Ihnen die Angabe weiterer Details oder Informationen über den Erwerb Ihres Flugscheins zu verlangen.
3.1.2. Erworbene Flugscheine sind nicht übertragbar. Nur die auf dem Flugschein angegebene Person ist berechtigt, mit diesem Flugschein zu reisen. Von unseren Vertragspartnern oder dem Kunden erworbene Flugscheine können nicht erstattet werden, d. h. der Fluggast kann den Flugschein nicht gegen Rückforderung des Preises an uns zurückgeben. Direkt von uns bezogene Flugscheine können nur zurückerstattet werden, sofern in diesen Beförderungsbedingungen vorgesehen.
3.1.3. Sie dürfen die Reise nur gegen Vorlage eines gültigen Flugscheins für einen bestimmten Flug und eines gültigen Ausweisdokuments, gesetzlich vorgeschriebener Reisedokumente und/oder Visa antreten, und wenn im Falle eines elektronischen Flugscheins, die Daten über den Erwerb des Flugscheins im elektronischen Reservierungssystem verfügbar sind.
3.1.4. Flugscheine sind wertvolle Dokumente und sind durch geeignete Vorkehrungen vor Verlust, Diebstahl oder Beschädigung zu schützen. Diese Bestimmung gilt nicht für elektronische Flugscheine.
3.1.5. Falls der Fluggast ohne vorherige Benachrichtigung an uns nicht rechtzeitig die vorgesehene Meldeschlusszeit für den Abflug antritt, sind wir ggf. nach Maßgabe der Vereinbarungen mit dem Veranstalter berechtigt, andere vom Fluggast gebuchte Coupons bzw. weitere Flugsegmente zu stornieren.

3.2. GÜLTIGKEITSDAUER 

Eine direkt bei uns für einen von uns durchgeführten Flug vorgenommene Buchung gilt nur für den Flug, den Reisetermin und die Route, die in der Bestätigung/dem Reiseplan angegeben sind, und kann nicht für eine andere Fluggesellschaft verwendet werden. Wurde der Flugschein jedoch direkt von uns erworben, können die Flugdaten im Rahmen unserer Bestimmungen geändert werden, vorbehaltlich der Zahlung anfallender Flugänderungsgebühren zuzüglich der Differenz zwischen dem ursprünglichen Preis und dem Gesamtbetrag, der für die neue jeweils verfügbare neue Buchung fällig wird.

3.3. VERWENDUNG VON COUPONS 

3.3.1. Der erworbene Flugschein gilt nur für die auf dem/den Flugcoupon/s angegebene Beförderung, vom Abflugort bis zum Reisezielort und nur für die Beförderung in der Klasse und zu dem Termin und dem Flug, für den die Reservierung vorgenommen wurde.
3.3.2. Treffen Sie ohne vorherige Benachrichtigung nicht rechtzeitig für Ihren Abflug ein, können wir andere von Ihnen gebuchte Flüge, d. h Ihre Platzreservierungen für diese Flüge, stornieren. Sofern Sie uns im Voraus davon in Kenntnis setzen, dass Sie den Flug nicht erreichen können, werden wir Ihre nachfolgenden Flugreservierungen zwar nicht stornieren, aber die hierfür vorgesehenen Artikel 3.3.3 und 3.3.4 anwenden.
3.3.3. Wenn Sie an dem Flugschein entsprechend dem dafür geltenden Tarif Änderungen vornehmen möchten, kontaktieren Sie im Voraus den zuständigen Beauftragten, der den Flugschein für Sie ausgestellt hat oder uns, sofern wir den Flugschein direkt ausgegeben haben. Sie müssen unter Umständen für Änderungen am Flugschein eine Verwaltungsgebühr entrichten, und falls Sie den Flugtermin ändern und für den gewünschten Flug keine freien Plätze zum gleichen Tarif verfügbar sind, auch die Preisdifferenz.
3.3.4. Bitte beachten Sie, dass Änderungen an der Flugroute nicht zulässig, es sei denn wir haben den Flug storniert und bieten eine Änderung der ursprünglichen Flugroute nach Ihrem Ermessen an als Alternative, welche der ursprünglichen Flugroute ähnlich oder nahe kommt.

3.4. NAME DER FLUGGESELLSCHAFT 

Anstelle Ihres Namens kann auf dem Flugschein unser Airline Designator Code oder eine Abkürzung unseres Namens angegeben sein. Sie können Informationen über uns vom Kunden anfordern und/oder finden sie auf unserer Website www.smallplanet.aero. Die Fluggesellschaft, dieser Name, der Airline Designator Code oder eine Abkürzung, die auf dem Flugschein angegeben sind, sind für die Durchführung des Flugs haftbar.

3.5 KONTAKT

3.5.1. Die Fluggäste werden über die E-Mail-Adresse und gelegentlich per SMS an die Mobiltelefonnummer kontaktiert, die bei der Reservierung für den Fall von Flugplanänderungen, Annullierungen oder die allgemeine Korrespondenz angegeben wurden. 
3.5.2 Reklamationen oder Ersatzansprüche werden per Post, Fax oder über die entsprechenden Onlinemeldeformulare (http://claims.smallplanet.aero:8080/public/app/claim-submission?locale=en) entgegen genommen. Sofern nichts Anderes gefordert wird, empfiehlt es sich, nur Kopien der Dokumente einzureichen, da diese von der Fluggesellschaft nicht aufbewahrt oder zurückgeschickt werden.
 
4.1. FLUGPREISE, UMBUCHUNG, NAMENSÄNDERUNG, STORNIERUNG 

4.1.1. Flugpreise gelten nur für die Flugbeförderung vom Flughafen des Abflugorts zum Flughafen des Zielorts, sofern nicht ausdrücklich anders bestimmt. Flugpreise schließen die Vergütung für Bodentransportdienste zwischen Flughäfen sowie zwischen Flughäfen und Stadtzentren nicht ein. Ihr Flugpreis wird entsprechend unserer Tarife für die auf dem Flugschein angegebene Zeit und Route mit Stand des Datums der Reservierung berechnet.

4.1.2. Falls Sie Ihren Flug direkt bei Small Planet buchen und das Datum des Fluges und/oder des Abflugs nach der Buchung, jedoch vor dem Abflugdatum, ändern möchten, sind Sie je nach ausgewähltem Tarif zur Umbuchung berechtigt. Eine Umbuchung ist zulässig vorbehaltlich unserer Zustimmung, sofern es auf dem angefragten Flug verfügbare Sitze gibt, sowie unter Zugrundelegung der jeweils aktuell gültigen Tarifbestimmungen und Einschränkungen. Für weitere Fragen kontaktieren Sie uns bitte über Telefon, Fax, Brief oder E-Mail (Kontaktdaten unter: www.smallplanet.aero). Im Falle einer Umbuchung sind wir berechtigt, die Differenz zwischen dem ursprünglich gebuchten Flugpreis und dem höheren Flugpreis im Zeitpunkt der Umbuchung, zzgl. Einer Umbuchungsgebühr deren Höhe sich nach den jeweils aktuell gültigen Tarifbedingungen bestimmt (für nähere Details zu den Gebühren vgl. www.smallplanet.aero/en/passenger-information/1222#tickets-and-fares-1610). Falls Sie einen umgebuchten Flug zu einem niedrigeren Flugpreis auswählen, werden Sie den höheren Flugpreis des ursprünglichen Fluges vollständig zahlen müssen.

4.1.3. Falls Sie den Flug direkt bei Small Planet buchen und den Namen des Fluggastes nach der Buchung ändern möchten, ist je nach ausgewähltem Tarif eine Namensänderung spätestens 48 Stunden vor Abflug über Telefon, Fax, Brief oder E-Mail (Kontaktdaten unter: www.smallplanet.aero) möglich, entweder kostenlos oder bei Berechnung einer Namensänderungsgebühr deren Höhe sich nach den jeweils aktuell gültigen Tarifbedingungen bestimmt (für nähere Details zu den Gebühren vgl. www.smallplanet.aero/en/passenger-information/1222#tickets-and-fares-1610).

4.1.4. Falls Sie den Flug direkt bei Small Planet buchen, können Sie je nach ausgewähltem Tarif einen gebuchten Flug oder eine andere gebuchte Zusatzleistung (z.B. aufgegebenes Gepäck, Fahrrad, Sportgepäck, Sitz mit Extra-Beinfreiheit) stornieren, indem Sie uns nach der Buchung und spätestens 48 Stunden vor dem Abflug über Telefon, Fax, Brief oder E-Mail (Kontaktdaten unter: www.smallplanet.aero) kontaktieren. Stornierungs-, Erstattungsverlangen oder Anfragen nach Aufwendungsersatz werden unter Zugrundelegung der jeweils aktuell gültigen Tarifbedingungen und Einschränkungen bearbeitet. Je nach ausgewähltem Tarif kann im Falle einer Stornierung oder eines Nichtantritts des Fluges entweder der beförderungsrelevante Teil des Flugpreises erstattet werden, oder wir sind berechtigt, den gesamten Flugpreis abzüglich etwaiger ersparter Aufwendungen und anderweitiger Verwendungen zu verlangen, zzgl. einer Stornierungsgebühr deren Höhe sich nach den jeweils aktuell gültigen Tarifbedingungen bestimmt (für nähere Details zu den Gebühren vgl. www.smallplanet.aero/en/passenger-information/1222#baggage-1236). Falls wir den vollen Flugpreis aufgrund eines nicht-erstattbaren Tarifs geltend machen,  sind Sie berechtigt, nachzuprüfen, dass uns kein oder nur ein geringerer Erstattungs- oder Aufwendungsersatzanspruch zusteht.

4.1.5. Wir sind berechtigt, die Erstattung gegenüber der Person vorzunehmen, die im Flugschein erwähnt wird, oder an die Person, die den Flugschein bezahlt hat, sofern uns ein ausreichender Nachweis über die erfolgte Zahlung übermittelt wird. Erstattungen werden jeder Person gegenüber geleistet, die einen Passagiercoupon und einen unbenutzten Flugcoupon vorlegen und sich als erstattungsberechtigte Person ausweist. Erstattungen, welche nach dem vorliegenden Artikel vorgenommen werden, befreien uns von der Verpflichtung, eine anderweitige Erstattung für den Flugschein vorzunehmen und keine andere Person ist berechtigt, wegen desselben Flugscheins eine weitere Erstattung zu verlangen. Wir behalten uns vor, die Erstattung auf selbem Wege und in derselben Währung vorzunehmen wie beim Bezahlvorgang für den Flugschein, behalten uns jedoch vor, den Flugschein in einer anderen Währung zu erstatten.

4.1.6. Im Trauerfall bei nahen Angehörigen (Ehepartner, eingetragener Lebenspartner, Mutter, Vater inkl. Stiefeltern, Bruder, Schwester inkl. Halbgeschwister, Kind inkl. Stiefkind) werden wir vor dem geplanten Reiseantritt, bei entsprechender Beantragung zum frühestmöglichen Zeitpunkt und jedenfalls spätestens zum Abflugdatum sowie unter Vorlage der Sterbeurkunde eine Erstattung gemäß den Art.4.1.4 und 4.1.5 vornehmen.

4.1.7. Falls der Tod oder eine schweren Krankheit eines Fluggastes es einem anderen Fluggast unmöglich machen zu reisen, die Buchungen des beeinträchtigten Fluggastes sowie der Personen die innerhalb derselben Buchung reisen, können nach unserem Ermessen erstattet werden oder, sofern angemessen, abgeändert werden, indem auf jegliche Einschränkung oder Umbuchungsgebühr bei einer Flugänderung verzichtet wird, sofern uns vor dem Reisedatum eine geeignete Dokumentation als Beweis vorgelegt wird.


4.2. STEUERN, GEBÜHREN UND ZUSCHLÄGE 

Beim Erwerb des Flugscheins fallen zusätzlich vom Staat oder anderen Behörden erhobene Steuern, Gebühren und Zuschläge oder vom Flughafenbetreiber erhobene Kosten (z. B. Flughafengebühren) an. Für zusätzliche Forderungen für zusätzlich erworbene Leistungen muss Ihr Einverständnis eingeholt werden. 

4.3. WÄHRUNG 

Steuern, Gebühren und Zuschläge sind in der Währung des Landes zahlbar, in dem der Flugschein ausgestellt wird, sofern während oder vor der Zahlung keine andere Währung von uns oder dem Kunden angegeben wird.
 
4.4. ZUSATZLEISTUNGEN UND ZUSATZGEBÜHREN

Zusätzlich zur Flugbeförderung, je nach Verfügbarkeit auf dem gebuchten Flug, bieten wir Ihnen eine Bandbreite an entgeltlichen Zusatzleistungen, wie etwa Beförderung von Sonder- und Sportgepäck, Reservierung von Sitzen mit Extra-Beinfreiheit, aufgegebenes Gepäck, Voranmeldung von Begleitservice für unbegleitete Minderjährige und Beförderung von Tieren.  Für nähere Details zu den Gebühren: www.smallplanet.aero/en/passenger-information/1222#baggage-1236).
 
5.1. VORAUSSETZUNGEN FÜR DIE PLATZBUCHUNG 

5.1.1. Wir oder unser Beauftragter nehmen Platzbuchungen für Flüge vor. Werden Buchungen vom Kunden vorgenommen, lässt er uns in Übereinstimmung mit der zwischen uns und dem Kunden getroffenen Vereinbarung die Passagierliste zukommen.

5.1.2. Wenn Sie den gesamten Flugpreis für den Flugschein nicht bis zu dem mit uns, unserem Beauftragten oder Kunden (oder bei fehlender Frist bis zum Abflugtermin des Fluges oder im Falle von Hin- und Rückflugbuchung zum Hinflug) bis zum vereinbarten Zeitpunkt bezahlt haben, können wir Ihre Flugbuchung nach vorheriger Zahlungsaufforderung streichen.

5.2. PERSONENBEZOGENE DATEN 

5.2.1. Wir erheben, verarbeiten und nutzen personenbezogene Daten, soweit dies für die Begründung, Durchführung oder Beendigung der Flugbeförderung sowie des zugrundeliegenden Charter- oder Block Seat-Vertrag mit dem Veranstalter, einschließlich etwaiger damit zusammenhängender Zusatzleistungen, erforderlich ist. Diese Daten werden im Rahmen des Vertragszweckes unter Einsatz von Datenverarbeitungssystemen erhoben, verarbeitet und genutzt. Sie erklären sich einverstanden, dass wir die von Ihnen in Bezug auf Ihre Reise zur Verfügung gestellten personenbezogenen Daten für die folgenden Zwecke nutzen: Platzreservierung und Ausstellung von Flugscheinen, Erbringung der Flugbeförderung sowie sonstiger damit zusammenhängender Leistungen, administrative Aufgaben und Abrechnung, Prüfungen, Einreiseformalitäten und Grenzkontrolle sowie in Bezug auf Sicherheit, Gesundheit und Gesundheitsschutz, Verwaltung, Rechtsfragen, Kundenservice und Beschwerdemanagement im Zusammenhang mit Ihrer Flugbeförderung. Ihre personenbezogenen Daten werden nur mit Ihrer vorherigen Genehmigung für Marketingaktivitäten und Marktforschungszwecke verwendet.

5.2.2. Wir dürfen und müssen bei entsprechender Gesetzeslage Ihre personenbezogenen Daten an die zuständigen staatlichen Stellen weitergeben. Wir verarbeiten, speichern und nutzen Ihre personenbezogenen Daten ausschließlich für die in Artikel 5.2.1 genannten Zwecke oder für andere gesetzlich vorgesehenen Ziele sowie für die Weitergabe an unsere verbundenen Unternehmen, Agenturen, Behörden (einschließlich Behörden für die Prävention und Bekämpfung von Terroranschlägen sowie der internationalen Kriminalität), andere Fluggesellschaften, Erbringer zusätzlicher Leistungen (z. B. Banken und andere Kreditinstitute) und die in Artikel 5.2.1 angeführten Leistungserbringer, soweit ihre Leistungen für die Erfüllung der erworbenen Leistungen erforderlich sind. Fluggäste haben uneingeschränkten Zugriff auf ihre personenbezogenen Daten und deren Ergänzung. Die Datenschutzerklärung finden Sie unter www.smallplanet.aero.

5.3. SITZPLÄTZE 

Sofern nicht eine Sitzplatzreservierung als Zusatzleistungen im Rahmen von Buchungen direkt bei Small Planet vorgenommen wird, können wir Ihnen keinen bestimmten Sitzplatz im Flugzeug garantieren. Wir erstatten Ihnen die Kosten, wenn Ihr Sitzplatz von uns einseitig geändert wurde, es sei denn, dies war aus gesetzlichen, betrieblichen oder sicherheitsrelevanten Gründen erforderlich, wie insbesondere eine neue Sitzplatzzuweisung gemäß Artikel 7.3.5. Falls eine Änderung des Sitzplatzes wegen der im vorgenannten Satz aufgeführten Gründe notwendig war, sind wir nicht für etwaige Schäden haftbar, die Sie aufgrund dieser Änderung erleiden mussten, sofern nicht zwingendes Recht entgegensteht.
 
6.1. Die Meldeschlusszeit (Check-in-Frist) endet 40 Minuten vor Abflug, sofern die Bestimmungen des betreffenden Flughafens oder geltende Gesetze nicht eine noch frühere Meldeschlusszeit vorsehen. Ihre Reise verläuft reibungsloser, wenn Sie ausreichend Zeit zur Einhaltung der Meldeschlusszeiten einplanen. Wir behalten uns das Recht vor, Ihre Buchung zu stornieren und Ihnen ohne Entschädigung die Beförderung zu verweigern, wenn Sie die angegebenen Meldeschlusszeiten nicht einhalten. Sobald Ihnen ein Boarding-Pass ausgehändigt wurde, gelten Sie als eingecheckt für den Flug.

6.2. Sie müssen sich mindestens 30 Minuten vor Abflug am Gate einfinden. Informationen über Ihren Gate erhalten Sie vom Flughafen-Informationsservice. Beachten Sie unbedingt die vom Flughafen angegebenen Informationen dazu, wie viel Zeit Sie zum Erreichen des jeweiligen Gates veranschlagen sollten. Wenn Sie später als in diesem Artikel angegeben am Gate eintreffen, dürfen Sie nicht an Bord gehen und erhalten keine Entschädigung. 

6.3. Sofern Sie nicht rechtzeitig zum Einsteigen erscheinen, sind wir berechtigt, Ihre Platzreservierung zu stornieren. Wenn das Gate geschlossen wurde, können Sie nicht mehr an Bord gehen.

6.4. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden und Aufwendungen, die Ihnen aus der Verletzung der Bestimmungen der Artikel 6.1 bis 6.3 entstehen, d. h. wenn Sie nicht rechtzeitig zum Check-in oder am Gate erscheinen.
7.1. BEFÖRDERUNGSVERWEIGERUNGSRECHT

7.1.1 Wir sind berechtigt, die Beförderung oder Weiterbeförderung von Ihnen und/oder Ihrem Gepäck abzulehnen, wenn mindestens einer der folgenden Gründe vorliegt:

7.1.2.1. Diese Maßnahme ist erforderlich, um geltende Gesetze, Bestimmungen oder Anordnungen zu erfüllen, wie insbesondere Beförderungsverweigerung aufgrund von Ausreise- oder Einreisebestimmungen bei internationalen Flügen;
7.1.2.2. Die Beförderung von Ihnen und Ihrem Gepäck kann die Sicherheit, Gesundheit oder das Wohlbefinden anderer Fluggäste oder der Besatzungsmitglieder beeinträchtigen oder unsere Sachwerte oder die Sachwerte unserer Fluggäste gefährden;
7.1.2.3. Ihre geistige, emotionale oder körperliche Verfassung einschließlich der Auswirkungen von Alkoholgenuss oder Drogengebrauch ist derart, dass Sie die Flugsicherheit, Luftfahrtsicherheit, sich selbst, andere Fluggäste oder Besatzungsmitglieder, die Sachwerte von uns und unseren Fluggästen einer Gefahr aussetzen oder Unannehmlichkeiten bereiten oder die Besatzungsmitglieder von der Durchführung ihrer Pflichten abhalten;
7.1.2.4. Sie haben sich auf einem früheren Flug regelwidrig verhalten und/oder wurden wegen Verstößen gegen die Luftfahrtsicherheit gemaßregelt und es besteht Grund zu der Annahme, dass sich solches Verhalten wiederholen könnte;
7.1.2.5. Sie haben die Durchführung einer Sicherheitsprüfung oder die Kontrolle Ihres Eigentums verweigert oder diese Kontrollen umgangen;
7.1.2.6. Sie führen Verbotene Gegenstände gemäß Artikel 8.3 mit sich;
7.1.2.7. Sie haben den anwendbaren Flugpreis, geltende Steuern, Gebühren oder Zuschläge für Flugscheine nicht bezahlt, einschließlich der Nichtzahlung von Zusatzgebühren für Zusatzleistungen nach Maßgabe von Artikel 4.4;
7.1.2.8. Sie haben einen anderen Fluggast, ein Mitglied des Bodenpersonals oder der Besatzung bedroht, missbraucht oder beleidigt oder sich den Handlungen eines Mitglieds des Bodenpersonals oder der Besatzung widersetzt;
7.1.2.9. Sie haben die berechtigten Anforderungen unserer Mitglieder des Bodenpersonals oder der Besatzung, etwa in Bezug auf die Sicherheit, nicht befolgt; 
7.1.2.10. Während des Check-in, des Einsteigens und/oder des Flugs haben Sie andere Fluggäste, Mitglieder des Bodenpersonals oder der Besatzung gefährdet;
7.1.2.11. Sie sind offenbar nicht im Besitz gültiger Reisedokumente und/oder können auf Verlangen keine gültigen Reisedokumente vorlegen, wollen in ein Land einreisen, für das Sie nur zum Transit berechtigt sind oder für das Sie keine gültigen Einreisepapiere besitzen, vernichten Ihre Reisedokumente während des Fluges oder verweigern auf Verlangen deren Übergabe an die Besatzung, oder wir haben berechtigten Grund zu der Annahme, dass Sie keine Einreiseerlaubnis für das Land Ihres Reiseziels oder eines der Transitländer erhalten werden;
7.1.2.12. Sie können nicht nachweisen, dass Sie die Person sind, die auf dem Flugschein oder in der Passagierliste angegeben ist;
7.1.2.13. Sie legen einen Flugschein vor, der auf illegalem Wege ausgestellt wurde, oder der als verloren oder gestohlen gemeldet worden ist, der gefälscht oder so beschädigt ist, dass die erforderlichen Daten nicht identifizierbar sind, oder Sie legen einen Flugschein vor, der nicht von uns oder unseren Beauftragten ausgestellt oder ersetzt wurde;
7.1.1.14. Sie verstoßen bei der Beförderung von Tieren gegen Bestimmungen nach Artikel 8.9;
7.1.1.15. Sie verstoßen bei der Beförderung von Gepäck gegen Bestimmungen nach Artikel 8;
7.1.1.16. Sie erfüllen nicht eine oder mehrere der nach Artikel 7.3 festgelegten Anforderungen für Fluggäste mit besonderem Betreuungsbedarf (Kleinkinder, unbegleitet reisende Kinder, Schwangere, Fluggäste mit Behinderung oder eingeschränkter Mobilität).

7.2. RECHT ZUR BEFÖRDERUNGSVERWEIGERUNG BEI BERECHTIGTER ANNAHME, DASS DER FLUGSCHEIN VOM FLUGGAST UNRECHTMÄSSIG ERWORBEN WURDE 

Wenn der Flugschein elektronisch mit der Bankkarte einer anderen Person bezahlt wurde, sind wir berechtigt, Ihre Flugbuchung zu stornieren und/oder Ihnen die Beförderung zu verweigern, wenn folgende Bedingungen vorliegen:

7.2.1. Wir haben den Verdacht, dass der Flugschein auf unrechtmäßige Weise mit einer Bankkarte erworben wurde, die einer anderen Person gehört, und Sie können oder wollen beim Check-in oder bei vorheriger Aufforderung, d. h. vor dem Flug, für den Sie den Flugschein erworben haben, die personenbezogenen Daten des Bankkarteneigentümers (Vorname, Nachname und Wohnort), den Preis des Flugscheins und sonstige Umstände im Zusammenhang mit dem Erwerb des Flugscheins nicht angeben.

7.2.2. Der Flugschein wurde mit einer Bankkarte erworben, die einer anderen Person gehört, und Sie haben die personenbezogenen Daten des Eigentümers der Bankkarte (Vorname, Nachname und Wohnort), den Preis des Flugscheins und sonstige Umstände im Zusammenhang mit dem Erwerb des Flugscheins zwar angegeben, weigern sich aber, eine Ersatzleistungsverpflichtung für den Preis des Flugscheins/der Flugscheine und weitere daraus folgende Verluste zu unterzeichnen, falls der Flugschein auf unrechtmäßige Weise mit einer Bankkarte erworben wurde, die einer anderen Person gehört.

7.2.3 Es ist bekannt, dass der Flugschein auf unrechtmäßige Weise mit einer Bankkarte erworben wurde, die einer anderen Person gehört, d. h. der Eigentümer der Karte oder die Bank als Ausstellerin der Karte, mit der der Flugschein erworben wurde, informiert uns, dass die Bankkarte ohne Wissen des Eigentümers oder auf andere unrechtmäßige Weise verwendet wurde.

ACHTUNG: Auf unrechtmäßige Weise mit der Bankkarte einer anderen Person erworbene Flugscheine werden von uns stets an die entsprechenden Strafverfolgungsbehörden gemeldet. Wir übernehmen keine Verantwortung für Verluste, wenn Sie wie gesetzlich vorgeschrieben, beim Check-in von den Strafverfolgungsbehörden festgenommen werden. Für jeden Verlust, der auf Ihre unrechtmäßigen Handlungen zurückzuführen ist, wird nach geltendem Recht Schadenersatz gefordert.

7.3. FLUGGÄSTE MIT BESONDEREM BETREUUNGSBEDARF 

Die nachfolgenden Bestimmungen gelten für folgende Kategorien von Fluggästen mit besonderem Betreuungsbedarf: Kleinkinder (7.3.1.), unbegleitet reisende Minderjährige (7.3.2.), Schwangere (7.3.3.), Fluggäste mit Behinderungen oder eingeschränkter Mobilität (7.3.4.), Beförderung auf Sitzen mit Extra-Beinfreiheit (7.3.5.).

7.3.1. Beförderung von Kleinkindern 

7.3.1.1. Die Beförderung von Kleinkindern (Kinder bis zur Vollendung des zweiten Lebensjahres) ist ohne eigenen Sitzplatz auf dem Schoß eines Erwachsenen zulässig. Im Falle eines zusätzlich gebuchten Sitzplatzes mit zugelassenem Kindersitz darf das Kleinkind auf dem Kindersitz sitzen, es muss jedoch bei Start und Landung auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen. Nähere Details zur Beförderung von Kleinkindern und der Liste zugelassener Kindersitze sind unter www.smallplanet.aero erhältlich.
7.3.1.2. Je drei Sitze ist jeweils nur ein Kleinkind gestattet, pro Flug dürfen höchstens zehn Kleinkinder befördert werden (für Flüge von/nach Polen und/oder Litauen sind max. zwanzig Kleinkinder pro Flug erlaubt). 
7.3.1.3. Für Kleinkinder ohne eigenen Sitzplatz gelten folgende gesonderte Gepäckbestimmungen: es dürfen ein faltbarer Kinderwagen (Buggy) und maximal 10 kg Gewicht als Aufgegebenes Gepäck aufgegeben werden (kein Handgepäck). Ergänzend zur Freigepäckgrenze bei Handgepäck ist es Fluggästen mit Kleinkindern gestattet, Kindernahrung auf dem Flug mitzuführen. Für die Beförderung von Kleinkindern mit zusätzlich gebuchtem Sitzplatz gelten die allgemeinen Gepäckregelungen einschließlich Frei- und Handgepäck.
7.3.1.4. Es wird aus gesundheitlichen Gründen empfohlen, von einer Beförderung von Neugeborenen im Alter von unter 48 Stunden abzusehen.

7.3.2. Beförderung unbegleitet reisender Minderjähriger

7.3.2.1. Die Anmeldung eines Kindes zwischen 5 und 13 Jahren ohne Begleitung von Eltern oder anderen Erziehungsberechtigten gilt als Begleit-Service für unbegleitet reisende Minderjährige (UM Service). Wir bieten einen UM Service an, sofern der Begleit-Service vom Fluggast über den Kunden angemeldet und anschließend von Small Planet bestätigt wird, oder der UM Service direkt bei Small Planet gebucht wird. In Einzelfällen kann die Verfügbarkeit des UM Service eingeschränkt sein, sofern mehr als sechs unbegleitet reisende Minderjährige auf demselben Flug angemeldet werden. Wir sind berechtigt, eine Zusatzgebühr für den UM Service zu berechnen, wenn dieser direkt bei Small Planet gebucht wird (nähere Details bezüglich der Gebührentabelle unter: https://www.smallplanet.aero/en/passenger-information/1222#travelling-with-childner-1441). 
7.3.2.2. Der UM Service kann auch für Minderjährige zwischen 13 und 15 Jahren angemeldet werden,  sofern diese ein offizielles Ausweisdokument (Pass, Kinderpass oder Personalausweis) mit Lichtbild, eine Geburtsurkunde sowie ggf. in bestimmten Ländern eine schriftliche Einverständniserklärung der Eltern oder sonst Erziehungsberechtigten mitführen. Nähere Details zum UM Service sind unter https://www.smallplanet.aero/en/passenger-information/1222#travelling-with-childner-1441 erhältlich.
7.3.2.3. Der UM Service ist ausgeschlossen bei Kindern vor der Vollendung des fünften Lebensjahres. Kinder unter 5 Jahre müssen immer von Eltern oder anderen Erziehungsberechtigten begleitet werden. Wir sind berechtigt, die Beförderung unbegleiteter Kinder vor Vollendung des fünften Lebensjahres zu verweigern.
7.3.2.4. Bei Anmeldung des UM Service müssen Sie sowohl die Kontaktdaten der Person anzugeben, welche den unbegleitet reisenden Minderjährigen am Abflugort dem Check-in-Personal übergibt, als auch derjenigen Person, die den Minderjährigen am Ankunftsort abholt. Darüber hinaus verpflichten Sie sich bei der Anmeldung zur Einhaltung der Handlungsanleitung für UM Service („Handling Advice for UM“). 
7.3.2.5. Es wird bei Inanspruchnahme von UM Service empfohlen, weit vor der vorgesehenen Abflugzeit am Flughafen zu erscheinen, um ausreichend Zeit für die Prüfung und Abfertigung der notwendigen Unterlagen einzuplanen.  

7.3.3. Beförderung von Schwangeren

Die Beförderung von Schwangeren unterliegt zur Vermeidung gesundheitlicher Schäden den nachfolgenden Voraussetzungen:
7.3.3.1. Bis zur 27. Schwangerschaftswoche ist eine Beförderung uneingeschränkt möglich.
7.3.3.2. Die Beförderung zwischen der 28. und der 35. Schwangerschaftswoche ist zulässig, sie ist jedoch vom Vorliegen einer ärztlichen Bescheinigung bei Flugantritt abhängig. Die Bescheinigung darf nicht älter als sieben Tage sein (sowohl bezüglich Hinflug- als auch Rückflugdatum), muss auf Englisch vorliegen (ggf. ist eine Übersetzung notwendig) und muss während des gesamten Reiseverlaufs gültig sein.
7.3.3.3. Von einer Beförderung in der 35. Schwangerschaftswoche wird abgeraten. Small Planet wird eine ordnungsgemäße Beförderung der Schwangeren gewährleisten, eine Haftung von Small Planet für etwaige gesundheitliche Schäden bei der Mutter oder dem Ungeborenen infolge der Beförderung ist jedoch, sofern gesetzlich zulässig, ausgeschlossen.
7.3.3.4. Eine Beförderung ab der 36. Schwangerschaftswoche ist ausgeschlossen.
7.3.3.5. Es wird in jedem Fall empfohlen, vor Reiseantritt einen Arzt zu konsultieren, um etwaige Gesundheitsgefahren für die Mutter oder den Ungeborenen zu vermeiden.

7.3.4. Beförderung von Fluggästen mit Behinderungen oder eingeschränkter Mobilität

7.3.4.1. Fluggäste mit Behinderungen oder eingeschränkter Mobilität oder ihre Bevollmächtigten müssen uns am Tag der Buchung durch den Kunden oder direkt bei uns, sobald dieser Bedarf bekannt wird, spätestens achtundvierzig (48) Stunden vor der Reise Einzelheiten des besonderen Betreuungsbedarfs mitteilen. Daraufhin werden wir alle vertretbaren Anstrengungen unternehmen, um zu verifizieren, ob der Beförderung dieses Fluggastes mit dem betreffenden Flug sicherheitsrelevante Gründe entgegenstehen und gegebenenfalls eine akzeptable Alternative vorschlagen. 
7.3.4.2. Laut Verordnung (EG) Nr. 1107/2006 dürfen wir behinderten Fluggästen und Fluggästen mit eingeschränkter Mobilität die Beförderung nur aus Sicherheitsgründen verweigern oder wenn die Größe des Flugzeugs oder seiner Türen nicht erlauben, dass die behinderte Person oder die Person mit eingeschränkter Mobilität nicht an Bord gehen oder getragen werden kann. Sobald der besondere Betreuungsbedarf von uns akzeptiert wurde, veranlassen wir das Einsteigen und die Betreuung an Bord in Übereinstimmung mit der Verordnung (EG) Nr. 1107/2006; einer behinderten Person oder einer Person mit eingeschränkter Mobilität, der das Einsteigen aufgrund ihrer Behinderung oder eingeschränkten Mobilität verweigert wurde, und allen Begleitpersonen wird eine Kostenerstattung oder Umbuchung angeboten, wie in der Verordnung (EG) Nr. 261/2004 vorgesehen, sofern alle Sicherheitsanforderungen erfüllt werden.
7.3.4.3. Wir können nach Maßgabe von Art. 4 Absatz 2 Verordnung (EG) Nr. 1107/2006 verlangen, dass ein behinderter Fluggast oder ein Fluggast mit eingeschränkter Mobilität von einer anderen Person begleitet wird, die in der Lage ist, die Hilfe zu leisten, die dieser behinderte Fluggast oder dieser Fluggast mit eingeschränkter Mobilität benötigt. 
7.3.4.4. Die Mitnahme eines (1) Rollstuhls je behinderten Fluggast ist möglich und im Rahmen der Buchung beim Kunden bzw. bei der Voranmeldung uns gegenüber mitzuteilen. Motorbetriebene Rollstühle können wegen der eingeschränkten Frachtraumkapazität nur mit Einschränkungen befördert werden. Sie sind in einem Zustand aufzugeben, der ihre sichere Handhabung und Beförderung gewährleistet. Die Beförderung von medizinischen Geräten und Mobilitätshilfen einschließlich elektrischer Rollstühle kann nur dann gewährleistet werden, wenn diese 24 Stunden vorher unter Angabe der Abmessungen und des Gewichts angemeldet wurden, an Bord genügend Platz ist und deren Beförderung nicht den einschlägigen Vorschriften über Gefahrgüter entgegensteht. Weitere Einzelheiten werden bei der Anmeldung mitgeteilt. 

7.3.5. Beförderung auf Sitzen mit Extra-Beinfreiheit

Die Belegung von Sitzplätzen am Notausgang (Sitze mit Extra-Beinfreiheit) unterliegt besonderen Sicherheitsbestimmungen nach europäischem Recht. Wir sind daher berechtigt, eine Buchung dieser Sitzplatzkategorie an folgende Personenkreise aus Sicherheitsgründen abzulehnen oder ein Umsetzen während der Flugbeförderung zu verlangen: 
  • Schwangere
  • Kinder und Kleinkinder (bis einschließlich 12 Jahre) 
  • Personen, die eingeschränkt mobil sind
  • Übergewichtigte Personen oder
  • Personen, die Tiere in der Kabine mitführen.
 
8.1. FÜR DIE BEFÖRDERUNG ZUGELASSENES GEPÄCK, FLÜSSIGKEITEN, SPORTGEPÄCK 

8.1.1. Für die Beförderung zugelassenes Gepäck (Nicht Aufgegebenes Gepäck, Aufgegebenes Gepäck) muss den dafür jeweils geltenden Größen- und Gewichtsbeschränkungen entsprechen und so verpackt sein, dass eine sichere Beförderung gewährleistet ist. Sie können 20 kg (zwanzig Kilogramm) Aufgegebenes Gepäck und 5 kg (fünf Kilogramm) Nicht Aufgegebenes Gepäck (Handgepäck) mitnehmen, sofern bei der Reservierung nichts anderes angegeben wird. Informationen über Größen- und Gewichtsbegrenzungen des Gepäcks, Anforderungen für spezielles Gepäck und Sonderzuschläge finden Sie auf unserer Website (www.smallplanet.aero) oder können Sie bei den Kunden erfragen.

8.1.2. Sie sind für eine sachgerechte Verpackung des Gepäcks verantwortlich, damit alle darin enthaltenen Gegenstände den Transport schadlos überstehen.

8.1.3. Sie sind ferner für die Einhaltung der zollrechtlichen Bestimmungen, insbesondere bezüglich der Begleichung etwaiger Zölle, im Zusammenhang mit seinem Gepäck selbst verantwortlich.

8.1.4. Fluggäste, welche von Flughäfen aus der EU oder Schweiz abfliegen (einschließlich Zubringerflüge) dürfen nur Flüssigkeiten, Druckbehälter, Pasten, Lotionen oder andere gelartige Substanzen nur bis zu einer Höchstmenge von 100ml pro Verpackungseinheit im Nicht Aufgegebenen Gepäck (Handgepäck) mitführen. Entscheidend ist die auf dem Behälter aufgedruckte Füllmenge. Die einzelnen Behälter sind zusammen in einem transparenten, wiederverschließbaren Plastikbeutel mit einem maximalen Fassungsvermögen von einem Liter zu verpacken. Pro Fluggast ist nur ein Beutel zulässig. Bei der Sicherheitskontrolle vor dem Abflug sind Flüssigkeiten, Gele und Aerosole vom Handgepäck zu separieren und dem Sicherheitspersonal vorzuzeigen. Bezüglich Medikamente und Babynahrung gibt es keine mengenmäßige Einschränkungen (u.U. müssen die Fluggäste jedoch die Notwendigkeit der Beförderung dieser Produkte nachweisen), hierfür gelten Sonderbestimmungen, die bei uns über https://www.smallplanet.aero/en/passenger-information/1222#! oder beim Kunden erfragt werden können. Einige Nicht-EU-Staaten haben gleichlautende Regelungen erlassen.

8.1.5. Sportgeräte müssen gesondert verpackt werden. Wir empfehlen, Sportgeräte in einer festen Verpackung aufzugeben. Es muss als solches beim Check-in erkennbar sein. Wir haften nicht für etwaige Schäden an Sportgeräten bzw. Sportgepäck, soweit diese nachweislich durch mangelhafte Verpackung verursacht wurde. Weitere Details zu den Regelungen bezüglich Sondergepäck sind erhältlich auf: https://www.smallplanet.aero/en/passenger-information/1222#baggage-1236

8.1.6. Für folgende Sportgeräte gelten zusätzlich die weiteren Bestimmungen: 
  • Werden Tauchgeräte als Gepäck mitgeführt, sind die Gürtel ohne Bleigewichte mitzuführen; Pressluftflaschen werden nur in entleertem Zustand befördert. Zur Beförderung von Tauchlampen ist die wärmeerzeugende Komponente oder die Batterie getrennt einzupacken, um eine Einschaltung während der Beförderung zu verhindern. Jede ausgebaute Batterie ist gegen Kurzschluss zu sichern.
  • Fahrräder mit Hilfsmotor oder Elektromotor gelten als Gefahrgut und sind von der Beförderung als Gepäck ausgeschlossen. Für Behinderten-, Therapie- und Rollstuhlfahrräder gelten laut Artikel 7.3.4.4 Sonderregelungen.
  • Golftrolleys mit Lithium-Batterien/Akkus gelten als Gefahrgut und sind von der Beförderung als Gepäck ausgeschlossen.
Informationen über Größen- und Gewichtsbegrenzungen von Sport- oder Sondergepäck, Anforderungen für spezielles Gepäck und Sonderzuschläge finden sich auf unserer Website https://www.smallplanet.aero/en/passenger-information/1222#baggage-1236 oder können beim Kunden erfragt werden.

8.2. ÜBERGEPÄCK ODER NICHTEINHALTUNG DER GRÖSSENBESCHRÄNKUNGEN 

8.2.1. Übersteigt das Gewicht Ihres Gepäcks die Gewichtsgrenzen für aufgegebenes Gepäck, sind wir berechtigt (ohne Haftung zu übernehmen) die Beförderung dieses Gepäcks (oder Teilen) zu verweigern oder zu akzeptieren, wenn Sie eine Übergepäckgebühr entrichten. Alle Informationen über Übergepäckgebühren erhalten Sie von uns (https://www.smallplanet.aero/en/passenger-information/1222#baggage-1236) oder dem Kunden.

8.2.2. Übersteigt die Größe Ihres Gepäcks unsere Größenbeschränkungen, sind wir berechtigt (ohne Haftung zu übernehmen), die Beförderung dieses Gepäcks zu verweigern.

8.3. AN BORD VERBOTENE GEGENSTÄNDE (von Fluggästen mitgeführte Gegenstände oder Gepäckstücke)

8.3. Verbotene Gegenstände:

8.3.1. Die folgenden Gegenstände dürfen weder in Nicht Aufgegebenem Gepäck (Handgepäck), noch in Sicherheitsbereichen oder an Bord des Flugzeugs mitgeführt werden:

(a) Pistolen, Schusswaffen und andere Waffen die Munition abfeuern – alle Gegenstände, die für das Abfeuern von Projektilen geeignet sind oder scheinen, oder Gegenstände, die Verletzungen zufügen können, insbesondere:
  • Feuerwaffen aller Art, wie Pistolen, Revolver, Gewehre und Schießwaffen,
  • Spielzeugpistolen, Repliken und Scheinwaffen, sofern sie mit echten Waffen verwechselt werden können, Teile von Feuerwaffen, einschließlich Zielfernrohre,
  • Luftdruck- und CO2-Pistolen, wie Pistolen, Gasdruckpistolen, Gewehre und Kugellager,
  • Signalwaffen und Startpistolen,
  • Bögen, Armbrüste und Pfeile, Harpune
  • Speerpistolen,
  • Steinschleuder und Katapulte;

(b) Betäubungs- oder Schockgeräte – Geräte, die dazu dienen, Personen in einen Zustand der Betäubung oder Bewegungsunfähigkeit zu versetzen, insbesondere:
  • Geräte fürs Betäuben, wie Elektroschocker, Taser-Waffe, Blitzgranate,
  • Schock- und Tötungsgeräte für Tiere,
  • Ausschaltende und untauglich machende Chemikalien, Gase und Sprays wie Muskat, Pfefferspray, Paprikaspray, Tränengas, Säurespray und Tierabwehrsprays;

(c) Scharfkantige oder geschliffene Gegenstände – Gegenstände mit einem scharfen Punkt oder einer scharfen Spitze welche benutzt werden können, um ernste Verletzungen hinzuzufügen, insbesondere:
  • Gegenstände, die für das Hacken vorgesehen sind, wie Äxte, Handbeile, Fleischerbeile,
  • Eisäxte und Eispickel, Rasierklingen,
  • Teppichmesser,
  • Messer mit Klingen von mehr als 6cm Länge,
  • Scheren mit Klingen von mehr als 6cm Länge vom Drehpunkt aus gemessen, Kampfsportequipment mit scharfem Punkt oder scharfer Klinge,
  • Schwerte und Säbel,

(d) Werkzeuge für Handwerker – Werkzeuge, welche entweder geeignet sind, ernste Verletzungen zuzufügen oder die Sicherheit an Bord zu gefährden, insbesondere:
  • Brechstangen,
  • Bohrer und Bohrkronen, einschließlich kabellose tragbare Power-Bohrer,
  • Werkzeuge mit Klinge oder Schaft von mehr als 6cm, die geeignet sind, als Waffe benutzt zu werden, wie etwa Schraubenzieher oder Meißel,
  • Sägen, einschließlich kabellose tragbare Power-Sägen, Schweißbrenner,
  • Bolzenschußgerät und Druckluftnagler;

(e) Stumpfe Gegenstände – Gegenstände, die geeignet sind ernste Verletzungen zuzufügen, insbesondere:
  • Baseball- und Softball-Schläger,
  • Knüppel und Schlagstöcke, wie Gummiknüppel, Keulen und Knüppel, Kampfsportequipment;

(f) Explosive und entflammbare Stoffe und Geräte – explosive und entflammbare Stoffe und Geräte, die geeignet sind, ernste Verletzungen zuzufügen oder das Flugzeug gefährden, oder diesen Anschein erwecken können, insbesondere:
  • Munition,
  • Sprengkapsel, Zünder und Sicherungen,
  • Repliken oder Scheinsprengstoffe,
  • Minen, Granaten oder andere explosive Militärausrüstung, Feuerwerke oder andere Pyrotechnik,
  • Rauchgenerierende Kaniser und rauchgenerierende Patronen, Dynamit, Schießpulver und Plastiksprengstoff.

Eine detaillierte Auflistung der verbotenen Gegenstände an Bord ist als Anlage 4-C zur Verordnung (EU) Nr.2015/1998 erhältlich.

8.3.2. Die folgenden Gegenstände dürfen weder im Aufgegebenen Gepäck, noch im Nicht Aufgegebenen Gepäck (Handgepäck) noch an Bord des Flugzeugs mitgeführt werden: 

a) Explosive und entflammbare Stoffe und Geräte, die das Flugzeug oder Personen und Gegenstände an Bord gefährden oder diesen Anschein erwecken können, sowie unter anderem Schusswaffen und Munition, sofern diese nicht die Anforderungen der Artikel 8.3.2 und 8.3.3 erfüllen, Sprengkapseln, Zünder und Zündschnur, Minen und sonstiges militärisches Gerät, Feuerwerkskörper und sonstige pyrotechnische Artikel, Rauchkanister und Rauchpatronen, Dynamit, Schießpulver und Plastiksprengstoff;
b) Gegenstände, deren Beförderung nach geltendem Recht oder sonstigen Bestimmungen des Herkunfts- oder Ziellandes untersagt ist; 
c) Gegenstände, die in Anbetracht des Flugzeugtyps aufgrund ihres Gewichts, ihrer Größe, Form oder sonstigen Merkmale, die eine Sicherheitsgefahr darstellen können, für die Beförderung ungeeignet sind;
d) sonstige Gegenstände, bei denen eine Gefährdung der Sicherheit des Flugzeugs, der Fluggäste oder Sachwerte an Bord des Flugzeugs nicht ausgeschlossen werden kann und die in folgenden Bestimmungen bezüglich gefährlicher Gegenstände angeführt sind: International Civil Aviation Organisation (ICAO), Technical Instructions for Safe Transport of dangerous Goods by Air, International Air Transport Association (IATA) Dangerous Goods Regulations, table 2.3A, Verordnung (EU) Nr. 2015/1998 zur Aufhebung der Verordnung (EU) Nr. 185/2010 der Kommission und unsere Bestimmungen. Bei Fragen zur Beförderung von Gefahrgütern konsultieren Sie bitte zunächst unsere Website https://www.smallplanet.aero/en/passenger-information/1222#baggage-1236) oder gegebenenfalls den Kunden.

Das Luftfahrt-Sicherheitspersonal kann einem Fluggast, der verdächtig anmutende Gegenstände mit sich führt oder sich weigert, einen entsprechenden Gegenstand als Aufgegebenes Gepäck aufzugeben, den Zugang zum Sicherheitsbereich und/oder zur Flugzeugkabine verweigern.

8.3.3. Die folgenden Gegenstände dürfen nicht als Aufgegebenes Gepäck mitgeführt werden, sondern nur als Nicht Aufgegebenes Gepäck (Handgepäck) an Bord des Flugzeugs:

a) separate Lithium-Batterien oder wiederaufladbare Lithium-Akkus (wie sie in elektronischen Gebrauchsgütern wie etwa Laptops, Mobiltelefonen, Uhren, Kameras usw. gebräuchlich sind) dürfen, sofern sie einzeln mitgeführt werden und gegen Kurzschluss gesichert sind, ausschließlich im Handgepäck befördert werden. Es dürfen höchstens zwei einzelne Lithium-Batterien oder Lithium-Akkus mit einer Wattstundenleistung bis 160 Wh als Ersatzzellen für elektronische Gebrauchsgüter mitgeführt werden. Die Mitnahme einzelner Batterien oder Akkus mit einer Wattstundenleistung von 100 Wh bis 160 Wh in das Flugzeug bedarf der vorherigen Zustimmung von Small Planet;
b) E-Zigaretten und andere Tabak-Derivate dürfen nur im Handgepäck oder an der Person mitgeführt werden.

8.3.4. Wir empfehlen, zerbrechliche, verderbliche oder besonders wertvolle Güter nicht als Gepäck aufzugeben, wie etwa Geld, Schlüssel, Arzneimittel, medizinische Unterlagen, Brillen, Sonnenbrillen, Kameras, Videokameras und sonstige wertvolle elektronische oder technische Geräte und Zubehörteile, Computer, persönliche elektronische Geräte, Telefone, Mobiltelefone, Batterien/Akkus für elektronische Geräte, Schmuck, Edelmetall, Edelsteine und Halbedelsteine, Musikinstrumente, Wertpapiere oder sonstige Wertgegenstände, wertvolle Kunstobjekte, geschäftliche Unterlagen, Pässe und sonstige Identifikationsdokumente oder Originalmuster. Falls Sie gegen die vorliegenden Empfehlungen verstoßen und dennoch zerbrechliche oder verderbliche Güter sowie Wertsachen oder persönliche Gegenstände als Gepäck aufgeben, ist im Falle etwaiger Ansprüche des Fluggastes zumindest Mitverschulden des Fluggastes anzunehmen, bis hin zu einem etwaigen Haftungsausschluss zugunsten von Small Planet.

8.3.5. Sollten sich trotz des Verbots Gegenstände, die in den Artikeln 8.3.1, 8.3.2, 8.3.3, 8.3.4 aufgeführt sind, in Ihrem Gepäck befinden, übernehmen wir keine Haftung für Schäden oder den Verlust dieser Gegenstände.

8.3.6. Gegebenenfalls sind nach geltendem Recht weitere Beschränkungen für Aufgegebenes Gepäck und Nicht Aufgegebenes Gepäck vorgeschrieben.

8.4. BEFÖRDERUNGSVERWEIGERUNGSRECHT

8.4.1. Wir lehnen die Beförderung eines jeden in Artikel 8.3. genannten Gegenstandes als Gepäck ab und verweigern die Weiterbeförderung entsprechender Gegenstände, sobald sie entdeckt wurden.

8.4.2. Wir können die Beförderung von Gepäck ablehnen, wenn dieses aufgrund von Größe, Form, Gewicht und sonstigen Eigenschaften, die die Flugsicherheit, die Arbeit der Besatzungsmitglieder oder das Wohlbefinden der Fluggäste beeinträchtigen, zur Beförderung ungeeignet ist.

8.4.3. Wir können die Beförderung von Gepäck ablehnen, wenn es nicht ordnungsgemäß und sicher in geeigneten Behältern verpackt ist.

8.4.4. Bei entsprechender Benachrichtigung können wir Ihr aufgegebenes Übergepäck mit späteren Flügen befördern, ohne Entschädigung für die Verspätung leisten zu müssen.
 
8.5. DURCHSUCHUNGSRECHT

8.5.1. Aus Sicherheitsgründen können wir verlangen, dass Sie einer Durchsuchung, Durchleuchtung oder Kontrolle Ihres Gepäcks zustimmen. Wenn Sie nicht verfügbar sind, kann Ihr Gepäck in Ihrer Abwesenheit bei konkretem Verdacht durchsucht werden, um festzustellen, ob es Gegenstände enthält, die nach Artikel 8.3 verboten sind. Kommt Ihr Gepäck bei der Durchsuchung oder Durchleuchtung zu Schaden, übernehmen wir nur bei schuldhaftem Verhalten unsererseits die Haftung.  

8.5.2. Wenn Sie dieser Forderung nicht nachkommen, können wir die Beförderung von Ihnen und Ihrem Gepäck verweigern. Kommen Sie bei der Durchsuchung oder Durchleuchtung zu Schaden, oder wird Ihr Gepäck beim Röntgen oder Durchleuchten beschädigt, übernehmen wir diesbezüglich nur die Haftung, falls der Schaden vorsätzlich oder fahrlässig verursacht wurde oder in gesetzlich zwingenden Fällen.

8.6. AUFGEGEBENES GEPÄCK 

8.6.1. Nach Anlieferung des aufzugebenden Gepäcks nehmen wir es in unsere Obhut und stellen für jedes Stück Aufgegebenes Gepäck eine Gepäckidentifizierungsmarke aus.

8.6.2. Aufgegebenes Gepäck muss mit Ihrem Vor- und Nachnamen oder sonstigen persönlichen Angaben versehen sein.

8.6.3. Wurde das Gewicht Ihres aufgegebenen Freigepäcks nicht in den Gepäckschein eingetragen und wurden keine Übergepäckgebühren bezahlt, wird davon ausgegangen, dass das Gesamtgewicht Ihres aufgegebenen Gepäcks 20 kg (zwanzig Kilogramm) nicht überschreitet, sofern nichts anderes angegeben wurde. Ferner ist bei der Flugbeförderung von Kleinkindern ohne eigenen Sitzplatz eine Freigepäckgrenze von maximal 10 kg sowie die Mitnahme eines Buggy (in einem Teil) erlaubt.

8.7. NICHT AUFGEGEBENES GEPÄCK (HANDGEPÄCK)

8.7.1. Nicht Aufgegebenes Gepäck muss im Flugzeug unter den Vordersitz oder in ein geschlossenes Gepäckfach in der Kabine passen. Kann Ihr Nicht Aufgegebenes Gepäck nicht auf diese Weise verstaut werden oder hat es Übergewicht oder wird aus einem anderen Grund als unsicher erachtet, muss es als Aufgegebenes Gepäck befördert werden. Wir haben Höchstwerte für Gewicht und Abmessungen für Nicht Aufgegebenes Gepäck / Handgepäck festgelegt, die wir oder der Kunde Ihnen auf Anforderung bereitstellen und die auf unserer Website zu finden sind.

8.7.2. Gegenstände, die nicht im Frachtraum befördert werden sollten (z. B. empfindliche Musikinstrumente) und Gegenstände, die die Anforderungen von Artikel 8.7.1 nicht erfüllen, werden nur dann für die Beförderung im Gepäckfach in der Kabine zugelassen, wenn wir dies bei rechtzeitiger Vorankündigung genehmigt haben.

8.8. RÜCKNAHME UND AUSGABE VON AUFGEGEBENEM GEPÄCK 

8.8.1. Sie sind verpflichtet, Ihr Gepäck entgegen zu nehmen, sobald es am Bestimmungsflughafen oder am Ort der Flugunterbrechung zur Abholung bereitgestellt ist. Sollten Sie Ihr Gepäck nicht unmittelbar nach dem Flug abholen, können wir eine Aufbewahrungsgebühr verlangen. Sollten Sie aufgegebenes Gepäck nicht binnen drei (3) Monaten nach seiner Bereitstellung abgeholt haben, verfügen wird darüber nach unserem Ermessen, ohne Ihnen gegenüber die Haftung zu übernehmen.

8.8.2. Nur der Inhaber des Gepäckscheins ist zur Abholung des aufgegebenen Gepäcks mit der entsprechenden Gepäckidentifizierungsmarke berechtigt.

8.8.3. Kann die das Aufgegebene Gepäck entgegennehmende Person den Gepäckschein nicht vorweisen oder das Gepäck nicht durch die Gepäckidentifizierungsmarke identifizieren, liefern wir das Gepäck nur unter der Bedingung aus, dass das Recht auf Herausgabe zu unserer Zufriedenheit glaubhaft gemacht wird. 

8.9. BEFÖRDERUNG VON TIEREN

Die Beförderung von Tieren ist unter den nachfolgenden Voraussetzungen zulässig:

8.9.1. Sie haben einen Anspruch auf Beförderung des Tieres aus Sicherheits- und Platzgründen nur dann, wenn die beabsichtigte Tierbeförderung rechtzeitig nach Artikel 8.9.2. angemeldet wird, den Anforderungen nach Art. 8.9.3 bis 8.9.11 entspricht und von uns vor Abflug genehmigt wird.

8.9.2. Sie sind verpflichtet, die geplante Beförderung eines Tieres bei der Buchung oder spätestens innerhalb von 48 Stunden vor dem Abflugdatum entweder bei Small Planet unter https://www.smallplanet.aero/en/passenger-information/1222#pets-1454 oder bei dem Kunden, bei dem der Fluggast die Reise erworben hat, anzumelden. 

8.9.3. Sie sind selbst für die Einhaltung der gesetzlichen Regelungen zum Transport von Tieren verantwortlich, insbesondere die Einhaltung der Verordnung (EU) Nr. 576/2013 über das Reisen mit Heimtieren. Weitere Informationen sind unter https://www.smallplanet.aero/en/passenger-information/1222#pets-1454 oder beim Kunden erhältlich.

8.9.4. Sie müssen sicherstellen, dass Ihre Tiere (Hunde, Katzen, Hausvögel und andere Heimtiere) bei der Flugbeförderung in der Kabine oder im Frachtraum ordnungsgemäß in geeigneten, geschlossenen, während des gesamten Flugs auslauf- und ausbruchsicheren Behältnissen eingeschlossen bleiben. Die Tiere müssen während des gesamten Fluges in den Behältnissen bleiben. Die Tiere müssen mit gültigen Gesundheits- und Impfzeugnissen, Einreiseerlaubnissen und anderen von den betreffenden Einreise- oder Transitländern geforderten Einreise- oder Transitpapieren versehen sein. Können Sie auf Verlangen die oben angegebenen Dokumente nicht vorlegen, sind wir dazu berechtigt, die Beförderung des Tieres abzulehnen. Gegebenenfalls gelten weitere ergänzende Bedingungen für die Beförderung von Tieren, die wir oder der Kunde auf Ihren Wunsch können.

8.9.5. Nach unserer Genehmigung der Beförderung werden Tiere, die alle geltenden Anforderungen erfüllen, für die Beförderung in der Flugkabine oder als Aufgegebenes Gepäck gegen einen von uns nach Maßgabe von Artikel 4.4 festgesetzten Zuschlag  zugelassen.

8.9.6. Tiere bis zu einem Gesamtgewicht bis maximal 8 (acht) Kilogramm dürfen in der Flugkabine transportiert werden. Das Behältnis, in dem Tiere in der Flugkabine transportiert werden, darf die folgenden Abmessungen nicht überschreiten: 48 cm x 33 cm x 29 cm. In der Flugkabine transportierte Tiere dürfen keinen eigenen Sitz einnehmen, sondern müssen unter dem Sitz vor dem davor befindlichen Sitz des Fluggastes abgelegt werden. 

8.9.7. Ein Begleithund mit entsprechenden Zertifikaten, bei dem der Fluggast oder seine Begleitperson über alle in Artikel 8.9.4 aufgelisteten Dokumente verfügt, und bestätigen kann, dass der Begleithund ein spezielles Training absolviert hat, um Fluggäste mit Seh- oder Hörbehinderung zu begleiten, wird ohne Gewichts- und Größenbeschränkungen in der Flugkabine mitgeführt. Für Begleithunde gilt zwar nicht die Bestimmung, in einem Behältnis befördert werden zu müssen; wird ein Begleithund allerdings nicht in einem Behältnis mitgeführt, muss er einen Maulkorb tragen und während des gesamten Fluges angeleint bleiben. Begleithunde dürfen keinen eigenen Sitz einnehmen. Auf Verlangen eines Fluggastes, der mit einem Begleithund reist, kann der Begleithund auch als aufgegebenes Gepäck befördert werden (wobei der Begleithund einen speziellen Transportkäfig benötigt und den in Artikel 8.9.5 oder 8.9.6 festgelegten Gewichtsbestimmungen unterliegt). Für Begleithunde werden von uns keine Zuschläge erhoben.

8.9.8. Insgesamt dürfen sich in der Flugkabine grundsätzlich, einschließlich der in Artikel 8.9.7. aufgelisteten Fälle, höchstens drei Tiere befinden.


8.9.9. Unterliegt die Beförderung eines Tieres nicht den Haftungsbestimmungen der Abkommen, können wir nicht für Verletzungen, Erkrankungen oder den Tod eines mit unserer Genehmigung beförderten Tieres haftbar gemacht werden, wenn diese Ereignisse durch unser vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten verursacht wurden oder sofern eine Haftung zwingend gesetzlich festgelegt ist. Wir übernehmen in keinem Fall eine Haftung für Erkrankungen oder den Tod eines Tieres, wenn dies auf den Gesundheitszustand oder das Verhalten oder andere Faktoren, auf die wir keinen Einfluss haben, zurückzuführen ist.

8.9.10. Wir übernehmen keine Haftung für Tiere, die nicht über alle erforderlichen Ein- und Ausreisepapiere, Gesundheitszeugnisse und sonstigen Dokumente für die Einreise und den Transit durch Länder, Staaten oder Regionen verfügen. Die Person, die das Tier begleitet, muss uns im Haftungsfall alle Kosten für Geldbußen, Schadensersatzansprüche, Aufwendungsersatzansprüche oder sonstige daraus hervorgehende Vermögenseinbußen durch Behörden oder Dritte erstatten.
 
9.1. Die von uns oder dem Kunden mitgeteilten Flugzeiten können nach Abschluss der Reisebuchung im gesetzlich zulässigen Rahmen abweichen. Wir oder der Kunde informieren Sie über die planmäßige Abflugzeit. In jedem Fall empfehlen wir, sicherheitshalber und ungeachtet unserer Pflicht, Sie ordnungsgemäß zu informieren, sich rechtzeitig bei uns oder bei dem Kunden über die planmäßige Abflugzeit zu erkundigen. 

9.2. Wir oder unser Beauftragter (je nachdem, wo Sie den Flugschein gekauft haben) werden Sie informieren über die planmäßige Abflugzeit, und werden Sie über jegliche Änderungen der Abflugzeiten unter Verwendung der von Ihnen angegebenen Kontaktdaten informieren.

9.3. Wenn Ihr Flug annulliert oder die Abflugzeit um mehr als drei Stunden verschoben wird und dies für Sie inakzeptabel ist, können Sie sich an Small Planet oder an den Beauftragten wenden. Falls wir auf Ihre Anfrage hin nicht in der Lage ist, Sie auf einen alternativen, akzeptablen Flug umzubuchen und die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür vorliegen, haben Sie Anspruch auf die Erstattung aller Kosten, die Ihnen für den verschobenen Flug entstanden sind.

9.4. Können wir Ihnen eine bereits vom Kunden bestätigte Flugbeförderung nicht bereitstellen, können wir demjenigen Fluggast, dem der Einstieg verwehrt wird, nach geltendem Recht eine Entschädigung anbieten. Wird Ihnen der Einstieg verwehrt, erhalten Sie ein Informationsblatt, das ihn über Fluggastrechte, insbesondere im Hinblick auf Ausgleichs-, Betreuungs- und Unterstützungsleistungen, aufklärt.

9.5. Sofern in Abkommen oder in der Fluggastrechte-Verordnung (VO (EG) Nr.261/2004) nicht abweichend geregelt, haben Sie, falls wir einen Flug annullieren, keine ordnungsgemäße Durchführung des Fluges ermöglichen oder eine Flugstrecke streichen, die Wahl aus folgenden Optionen:

9.5.1. Wir befördern Sie zum frühestmöglichen unserer nächsten planmäßigen Flüge zwischen denselben Abflug- und Zielflughäfen, für den es freie Kapazitäten gibt, oder organisieren alternativ und ausnahmsweise und laut einer speziellen Vereinbarung mit Ihnen sowie unter Ausschluss einer anderen Verpflichtung eine Beförderung mit einem oder mehreren der planmäßigen Flüge von uns ohne Aufpreis entweder (i) via einem anderen von uns angeflogenen Flughafen bis zu Ihrem Zielflughafen oder (ii) von einem alternativen von uns angeflogenen Flughafen bis zu Ihrem Zielflughafen oder (iii) von Ihrem Abflugflughafen zu einem alternativen von uns angeflogenen Flughafen in demselben Land wie Ihr ursprünglicher Bestimmungsort oder (iv) von einem alternativen von uns angeflogenen Flughafen zu einem alternativen Zielflughafen in demselben Land wie Ihr ursprünglicher Bestimmungsort; oder
9.5.2. Wir organisieren eine Ersatzbeförderung auf derselben Route zu einem späteren Zeitpunkt, der für Sie passend ist, zu Ihrem endgültigen Bestimmungsort, sofern noch freie Plätze verfügbar sind; oder
9.5.3. Wir leisten eine Rückerstattung in Übereinstimmung mit der VO (EG) Nr.261/2004.

9.6. Wurde Ihr Flug annulliert oder hat der Flug eine Verspätung von mindestens drei Stunden, erhalten Sie von uns ein Informationsblatt, das den Fluggast über die Fluggastrechte, insbesondere im Hinblick auf Ausgleichs-, Betreuungs- und Unterstützungsleistungen, aufklärt.
10.1. ALLGEMEINES 

10.1.1. Fluggäste sind verpflichtet, während der Flugbeförderung stets den Anweisungen der Kabinenbesatzung zu folgen.

10.1.2. Fluggäste haben sich so zu verhalten, dass die Sicherheit des Flugzeuges sowie die Sicherheit einzelner Personen oder einzelner Gegenstände an Bord nicht gefährdet werden, dass keine Sach- oder Personenschäden an Bord entstehen, und andere Personen an Bord weder bedroht, belästigt noch beleidigt werden.

10.1.3. An Bord unserer Flugzeuge besteht striktes Rauchverbot (einschließlich E-Zigaretten). Der Genuss alkoholischer Getränke, die nicht vom Bordpersonal ausgegeben werden, sowie von Drogen oder Psychopharmaka ist ebenfalls an Bord von Small Planet strikt verboten.  

10.1.4. Haben die Besatzungsmitglieder den begründeten Verdacht, dass Sie unter Alkoholeinfluss stehen, sind sie berechtigt, Ihnen den Verkauf alkoholischer Getränke zu verweigern oder den Konsum zu beschränken. 

10.1.5. Wenn Ihr Verhalten nach unserer Auffassung eine Gefährdung für das Flugzeug oder Flugzeuginsassen oder darin befindliche Sachwerte darstellt, die Besatzungsmitglieder behindert oder Sie Anweisungen der Besatzung nicht befolgen, insbesondere Anweisungen in Bezug auf Zigaretten-, Alkohol- oder Drogenkonsum, oder wenn Ihr Verhalten für andere Fluggäste, die Besatzung oder Sachwerte störend, unangenehm, schädlich oder verletzend ist, können wir Maßnahmen ergreifen, die wir billigerweise für erforderlich halten, um dieses Verhalten zu beenden, einschließlich Freiheitsbeschränkung. Sie können von Bord gewiesen, Ihnen kann die Weiterbeförderung verweigert und Sie können wegen Ihrer Handlungen im Flugzeug strafrechtlich belangt werden. 

10.1.6. Wenn wir aufgrund Ihres unzulässigen Verhaltens vernünftigerweise beschlossen haben, an einem anderen Zielort als dem angegebenen Zielort zu landen, tragen Sie alle mit dieser erzwungenen Landung verbundenen Kosten. 

10.2. TRAGBARE ELEKTRONISCHE GERÄTE 

10.2.1 Kleine tragbare elektronische Geräte (mit einem Gewicht von weniger als 1 kg) wie z.B. Mobiltelefone, Tablets, E-Books, dürfen ohne Einschränkungen während der Flugbeförderung an Bord im Flugmodus verwendet werden bzw. wenn alle Sende- und Empfangsfunktionen deaktiviert wurden. Aus Sicherheitsgründen müssen Notebooks und größere tragbare elektronische Geräte während des Flugs sowie bei Start und Landung oder auf Verlangen des Kapitäns verstaut werden.

10.2.2. Alle kommunikationsfähigen Geräte ohne Flugmodus müssen während der Dauer des Fluges ausgeschaltet sein.

10.2.3. Die Benutzung von Hörgeräten und Herzschrittmachern ist gestattet.

10.3. FOTO- UND FILMRECHTE AN BORD

Small Planet möchte Ihnen eine sichere und angenehme Reiseerfahrung bieten. Der Gebrauch jeglicher Geräte für Foto, Audio und/oder Videoaufnahmen an Bord ist nur erlaubt, wenn die Rechte Dritter (Passagiere, Crew) oder die Flugsicherheit nicht beeinträchtigt sind. Jede Fotografie oder Aufnahme anderer Passagiere oder des Flugpersonals ohne deren ausdrückliches Einverständnis ist strikt untersagt.
11.1. ALLGEMEINES 

11.1.1. Sie sind verpflichtet, die für Ihre Reise notwendigen Reisedokumente und Visa zu beschaffen und alle Gesetze, Bestimmungen, Anordnungen, Forderungen und Reisebestimmungen der Staaten zu befolgen, die überflogen oder angeflogen werden oder die Sie passieren.  

11.1.2. Wir haften nicht für Konsequenzen, die unseren Fluggästen drohen, wenn sie die erforderlichen Dokumente oder Visa nicht beschaffen oder diese Gesetze, Bestimmungen, Anordnungen, Forderungen und Vorschriften nicht einhalten.

11.2. REISEUNTERLAGEN 

Vor Reiseantritt müssen Sie uns, unseren Mitarbeitern, Vertretern oder Beauftragten sämtliche Einreise- und Ausreisepapiere, Gesundheitszeugnisse und sonstigen gültigen Dokumente vorweisen, die laut Gesetz, Bestimmungen, Anordnungen, Forderungen und Vorschriften der betreffenden Länder vorgeschrieben sind. Wir sind berechtigt, von diesen Dokumenten Kopien anzufertigen oder die darin enthaltenen Informationen aufzubewahren. Wir behalten uns das Recht vor, einen Fluggast von der Beförderung in ein anderes Land auszuschließen, wenn er die geltenden Gesetze, Bestimmungen, Anordnungen oder Forderungen nicht befolgt oder wenn der Verdacht besteht, dass seine Unterlagen nicht in Ordnung sind, oder wenn wir daran gehindert werden, Kopien der Unterlagen anzufertigen oder auf andere Weise die in den betreffenden Unterlagen vorhandenen Informationen aufzubewahren.

11.3. EINREISEVERWEIGERUNG 

Wird Ihnen die Einreise in ein Land verweigert, sind Sie zur Zahlung der Strafe des Bußgeldes verpflichtet, das uns von dem jeweiligen Land auferlegt wird, sowie für die Kosten Ihres Rücktransports von diesem Land zum Ausgangsort oder an einen anderen Ort. Die Kosten für Ihre Beförderung bis zum Ort der Einreiseverweigerung werden nicht erstattet. Wir leisten keine Erstattung für Flüge, die Sie wegen der Einreiseverweigerung nicht erreichen.

11.4. HAFTUNG DES FLUGGASTES FÜR STRAFEN, ARRESTKOSTEN USW. 

Falls wir gehalten sind, Strafen oder Bußen zu zahlen oder sonstige Auslagen aufzuwenden, weil Sie die Gesetze, Bestimmungen, Anordnungen oder Forderungen und/oder Reisebestimmungen des betreffenden Landes nicht eingehalten haben, oder weil Sie die erforderlichen Dokumente nicht vorlegen können, müssen Sie uns die gezahlten oder hinterlegten Beträge erstatten. Wir können mit diesen Zahlungen oder Auslagen den Wert aller ungenutzten Flüge oder die in Form von Geschenkgutscheinen, Guthaben-Voucher vorhandenen Mittel usw. verrechnen.

11.5. ZOLLKONTROLLE 

Auf Verlangen müssen Sie der Durchsicht Ihres aufgegebenen und/oder nicht aufgegebenen Gepäcks durch Zoll- und andere Beamte beiwohnen, sei es verspätet und/oder pünktlich ausgegeben. Wir haften nicht für Verluste oder Schäden, die dem Fluggast während der Kontrolle oder infolge Nichtbeachtens dieser Vorschrift entstehen.

11.6. SICHERHEITSKONTROLLE 

11.6.1. Sie sind verpflichtet, sich und Ihr Gepäck sämtlichen Sicherheitskontrollen zu unterziehen, da Sicherheitskontrollen von Passagieren und Gepäck eine wichtige Präventionsmaßnahme darstellen, die die Luftsicherheit gewährleisten. Sie gelten für alle Passagiere und ihr Gepäck und sind Voraussetzung für den Zutritt zum Flugzeug.

11.6.2. Wir haften nicht für Verluste oder Schäden, die Ihnen aufgrund unserer Beförderungsweigerung entstehen, weil wir annehmen, dass Ihre Beförderung eine Verletzung der Bestimmungen, Anordnungen, Forderungen oder Vorschriften des betreffenden Abflug-/Ziel-/Transitlandes oder von geltenden Gesetzen darstellen würde.

11.6.3. Wir haften nicht dafür, wenn Sie Ihren Flug aufgrund der Sicherheitskontrolle oder Ingewahrsamnahme verpassen. In diesem Fall wird keine Erstattung für den verpassten Flug geleistet.

11.6.4. Zahlungen müssen von dem in der Buchung angegebenen Karteninhaber genehmigt werden. Wir verweigern Ihnen das Recht, Ihre Buchung ohne Kündigungsfrist zu stornieren, wenn wir den begründeten Verdacht haben, dass Sie oder der Karteninhaber in Verbindung mit betrügerischen Aktivitäten stehen. Dieser Verdacht kann auf den folgenden Aktivitäten beruhen:

11.6.4.1. Sie können auf Nachfrage nicht die Kontaktdaten des Karteninhabers angeben, damit wir Sicherheitsüberprüfungen durchführen können.
11.6.4.2. Der Karteninhaber hat die Zahlung nicht autorisiert und bezeichnet die Abbuchung als betrügerisch.
11.6.4.3. Von Ihnen oder dem Karteninhaber gab es bereits Fälle betrügerischer Aktivitäten/ Rückforderungen.
11.6.4.4. Die bei der Buchung angegebenen Informationen sind falsch/unangemessen/inkonsistent/ verbunden mit betrügerischem Verhalten.
11.6.4.5. Es wurden mehrere Zahlungsversuche mit inkonsistenter Dateneingabe vorgenommen.
 
12.1. ALLGEMEINES

Unsere Haftung wird in diesen Beförderungsbedingungen geregelt. Die Haftungsbestimmungen lauten wie folgt:
12.1.1. Nach Maßgabe dieser Beförderungsbedingungen durchgeführte Beförderungen unterliegen den Haftungsbestimmungen der Abkommen, auch wenn es sich dabei nicht um eine internationale Beförderung handelt, bei der die Einhaltung der Abkommen zwingend vorgeschrieben ist, sofern in diesen Beförderungsbedingungen nichts anderes bestimmt ist.

12.1.2. Es gelten die folgenden zusätzlichen Haftungsbedingungen für die Beförderung:

12.1.2.1. Die Haftung im Schadensfall wird im Verhältnis dazu verringert, ob und inwieweit der Schaden durch Ihre Fahrlässigkeit (Handlung oder Unterlassung) verursacht wurde.
12.1.2.2. Wir haften nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen nur für Schäden, die während der Flugbeförderung mit von uns durchgeführten Flügen oder Flugabschnitten entstehen, wie auf dem Flugschein angegeben.
12.1.2.3. Wir haften nicht für Schäden, die durch die Einhaltung von Gesetzen, Bestimmungen oder Rechtsakten verursacht werden, und auch nicht für Schäden, die aus der entsprechenden Nichteinhaltung entstehen.
12.1.2.4. Wir haften nur für erstattungsfähige kompensatorische Schäden, deren Wert durch rechtskräftige Dokumente und/oder andere rechtmäßige Nachweise belegt wurde.
12.1.2.5. Wir haften nicht für Erkrankungen, Verletzungen, Behinderungen oder Todesfälle, die auf Ihr Alter, Ihre bestehende geistige und körperliche Verfassung oder Verschlimmerung derselben zurückzuführen sind.
12.1.2.6. Der Umfang unserer Haftung für von Ihnen verursachte Schäden ist abhängig vom Nachweis des tatsächlich entstandenen Schadens, den Sie mit Vorlage entsprechender Dokumente erbringen, z. B. Kaufbelege mit Ausweis von Preis und Datum des Einkaufs. Im Fall der Haftung für Gepäck sind wir berechtigt, die Wertminderung abzuziehen. Die Wertminderung gilt nicht nur für Koffer oder Reisetaschen, sondern auch für alle darin befindlichen Gegenstände.
12.1.2.7. Beförderungsverträge einschließlich dieser Beförderungsbedingungen, Ausnahmen oder Haftungsbeschränkungen gelten für unsere autorisierten Agenten, Bediensteten, Mitarbeiter und Vertreter gleichermaßen wie für uns. Der erstattungsfähige Gesamtbetrag von uns, unseren autorisierten Agenten, Bediensteten, Mitarbeitern und Vertretern darf unsere etwaige eigene Haftpflicht nicht übersteigen.
12.1.2.8. Sofern nicht ausdrücklich anderweitig bestimmt, hat keine dieser Beförderungsbedingungen den Verzicht auf für uns geltende Haftungsausschlüsse oder Haftungsbeschränkungen nach den Abkommen oder dem anwendbaren Recht zum Inhalt.

12.2. GESETZLICHE HINWEISE 

Hinweis gemäß dem Anhang zur VO (EG) Nr. 889/2002 i.V.m. VO (EG) Nr. 2027/97 („Montrealer Übereinkommen“): 
Haftung von Luftfahrtunternehmen für Fluggäste und deren Reisegepäck: Diese Hinweise fassen die Haftungsregeln zusammen, die von Luftfahrtunternehmen der Gemeinschaft nach den Rechtsvorschriften der Gemeinschaft und dem Übereinkommen von Montreal anzuwenden sind. 
Schadensersatz bei Tod oder Körperverletzung: Es gibt keine Höchstbeträge für die Haftung bei Tod oder Körperverletzung von Fluggästen. Für Schäden bis zu einer Höhe von 113.110 SZR (gerundeter Betrag in Landeswährung) kann das Luftfahrtunternehmen keine Einwendungen gegen Schadensersatzforderungen erheben. Über diesen Betrag hinausgehende Forderungen kann das Luftfahrtunternehmen durch den Nachweis abwenden, dass es weder fahrlässig noch sonst schuldhaft gehandelt hat. 
Vorauszahlungen: Wird ein Fluggast getötet oder verletzt, hat das Luftfahrtunternehmen innerhalb von 15 Tagen nach Feststellung der schadensersatzberechtigten Person eine Vorschusszahlung zu leisten, um die unmittelbaren wirtschaftlichen Bedürfnisse zu decken. Im Todesfall beträgt diese Vorschusszahlung nicht weniger als 18.096 SZR (gerundeter Betrag in Landeswährung). 
Verspätungen bei der Beförderung von Fluggästen: Das Luftfahrtunternehmen haftet für Schäden durch Verspätung bei der Beförderung von Fluggästen, es sei denn, dass es alle zumutbaren Maßnahmen zur Schadensvermeidung ergriffen hat oder die Ergreifung dieser Maßnahmen unmöglich war. Die Haftung für Verspätungsschäden bei der Beförderung von Fluggästen ist auf 4.694 SZR (gerundeter Betrag in Landeswährung) begrenzt. 
Verspätungen bei der Beförderung von Reisegepäck: Das Luftfahrtunternehmen haftet für Schäden durch Verspätung bei der Beförderung von Reisegepäck, es sei denn, dass es alle zumutbaren Maßnahmen zur Schadensvermeidung ergriffen hat oder die Ergreifung dieser Maßnahmen unmöglich war. Die Haftung für Verspätungsschäden bei der Beförderung von Reisegepäck ist auf 1.131 SZR (gerundeter Betrag in Landeswährung) begrenzt. 
Zerstörung, Verlust oder Beschädigung von Reisegepäck: Das Luftfahrtunternehmen haftet für die Zerstörung, den Verlust oder die Beschädigung von Reisegepäck bis zu einer Höhe von 1.131 SZR (gerundeter Betrag in Landeswährung). Bei aufgegebenem Reisegepäck besteht eine verschuldensunabhängige Haftung, sofern nicht das Reisegepäck bereits vorher schadhaft war. Bei nicht aufgegebenem Reisegepäck haftet das Luftfahrtunternehmen nur für schuldhaftes Verhalten. 
Höhere Haftungsgrenze für Reisegepäck: Eine höhere Haftungsgrenze gilt, wenn der Fluggast spätestens bei der Abfertigung eine besondere Erklärung abgibt und einen Zuschlag entrichtet. 
Beanstandungen beim Reisegepäck: Bei Beschädigung, Verspätung, Verlust oder Zerstörung von Reisegepäck hat der Fluggast dem Luftfahrtunternehmen so bald wie möglich schriftlich Anzeige zu erstatten. Bei Beschädigung von aufgegebenem Reisegepäck muss der Fluggast binnen 7 Tagen, bei verspätetem Reisegepäck binnen 21 Tagen, nachdem es ihm zur Verfügung gestellt wurde, schriftlich Anzeige erstatten. Haftung des vertraglichen und des ausführenden Luftfahrtunternehmens: Wenn das ausführende Luftfahrtunternehmen nicht mit dem vertraglichen Luftfahrtunternehmen identisch ist, kann der Fluggast seine Anzeige oder Schadensersatzansprüche an jedes der beiden Unternehmen richten. Ist auf dem Flugschein der Name oder Code eines Luftfahrtunternehmens angegeben, so ist dieses das Vertrag schließende Luftfahrtunternehmen. 
Klagefristen: Gerichtliche Klagen auf Schadensersatz müssen innerhalb von zwei Jahren, beginnend mit dem Tag der Ankunft des Flugzeugs oder dem Tag, an dem das Flugzeug hätte ankommen sollen, erhoben werden. 
Grundlage dieser Informationen: Diese Bestimmungen beruhen auf dem Übereinkommen von Montreal vom 28. Mai 1999, das in der Europäischen Gemeinschaft durch die Verordnung (EG) Nr.2027/97 in der durch die Verordnung (EG) Nr. 889/2002 geänderten Fassung und durch nationale Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten umgesetzt wurde." 
Nimmt der Empfänger aufgegebenes Reisegepäck vorbehaltlos an, so begründet dies die widerlegbare Vermutung, dass es unbeschädigt und entsprechend dem Beförderungsschein abgeliefert worden ist. Die Haftung des Luftfahrtunternehmens ist in allen Fällen auf nachgewiesene Schäden begrenzt. Der zu ersetzende Schaden kann sich bei Mitverschulden reduzieren. Ergänzend wird auf die Haftungsbestimmung in Art. 20 Montrealer Übereinkommen verwiesen. 

Hinweis gemäß VO (EG) Nr. 261/2004 („Fluggastrechte-Verordnung“): 
Die nachfolgenden Hinweise stellen eine Zusammenfassung der Haftungsregeln dar, die von Luftfahrtunternehmen der Europäischen Gemeinschaft nach den Bestimmungen der sog. Fluggastrechte-Verordnung (VO (EG) Nr.261/2004) im Falle einer Annullierung, Flugverspätung und/oder Nichtbeförderung einzuhalten sind. Die Fluggastrechte-Verordnung ist nur dann anwendbar, wenn der Fluggast über eine bestätigte Buchung für die Flugbeförderung verfügt, sich  rechtzeitig zum Check-in eingefunden hat und zu einem der Öffentlichkeit zur Verfügung stehenden Tarif reist. Demgemäß gilt die Fluggastrechte-Verordnung nicht für Fluggäste, die kostenlos oder zu einem reduzierten Tarif reisen, der für die Öffentlichkeit nicht unmittelbar oder mittelbar verfügbar ist. Ansprüche auf Ausgleichsleistungen nach Maßgabe der untenstehenden Vorschriften können ausgeschlossen werden, wenn das haftungsbegründende Vorkommnis auf außergewöhnliche Umstände zurückzuführen ist, die sich auch bei Ergreifen aller zumutbarer Maßnahmen nicht hätten vermeiden lassen (wie z.B. schlechte Wetterbedingungen, politische Instabilität, Streiks, Sicherheitsrisiken, unerwartete Flugsicherheitsmängel). Der Fluggast kann sich ferner nicht auf Ansprüche nach der Fluggastrechte-Verordnung berufen, falls er aus vertretbaren Gründen z. B. im Zusammenhang mit der Gesundheit, der allgemeinen oder betrieblichen Sicherheit oder aufgrund unzureichender Reiseunterlagen vom Flug ausgeschlossen wurde. 
Nach der Fluggastrechte-Verordnung liegt eine Verspätung in folgenden Fällen vor: bei Flügen über 3500 km Entfernung wenn sich der Abflug gegenüber der planmäßigen Abflugzeit um mindestens 4 Stunden verzögert, bei Flügen zwischen 1500 und 3500 km sowie bei Flügen von mehr als 1500 km innerhalb der Europäischen Union wenn sich der Abflug um mindestens 3 Stunden verzögert, und bei Flügen bis 1500 km Entfernung wenn sich der Abflug um mindestens 2 Stunden verzögert. Sofern nach vernünftigem Ermessen absehbar ist, dass der Flug wesentlich verspätet sein wird, hat der Fluggast Anspruch auf angemessene Betreuungsleistungen durch die Fluggesellschaft. Die Betreuungsleistungen beschränken sich auf Erfrischungen, sofern im Verhältnis zur Wartezeit angemessen, sowie auf die Möglichkeit für zwei Telefonate, Faxe oder E-Mails. Sofern eine Übernachtung nach Ermessen der Fluggesellschaft erforderlich ist, wird eine Unterkunft für die Nacht bereitgestellt. Die Fluggesellschaft ist nicht zu Betreuungsleistungen verpflichtet, wenn hierdurch der Abflug noch weiter verzögert würde. Ab einer Verspätung von über 5 Stunden hat der Fluggast Anspruch auf eine Erstattung der Kosten für im Flugschein nicht abgeflogene Segmente, und für bereits zurückgelegte Flugsegmente nur insofern, als die Flugbeförderung im Hinblick auf die ursprüngliche Reiseplanung des Fluggastes keinen Zweck mehr erfüllt, eventuell in Verbindung mit einem Rückflug zum ersten Abflugort zum frühestmöglichen Zeitpunkt. Im Falle einer Überbuchung bei freiwilligem oder unfreiwilligem Ausschluss vom gebuchten Flug ist der Fluggast gegenüber der Fluggesellschaft im gleichen Umfang wie vorstehend beschrieben zu Betreuungsleistungen und Erstattung berechtigt. Darüber hinaus bietet die Fluggesellschaft dem Fluggast eine anderweitige Beförderung zum Endziel der gebuchten Flugreise an. Die Ersatzbeförderung erfolgt zum frühestmöglichen Zeitpunkt und unter vergleichbaren Bedingungen. Alternativ kann der Fluggast, vorbehaltlich verfügbarer Sitzplätze, von der Fluggesellschaft verlangen, auch zu einem späteren Zeitpunkt oder einem von ihm gewünschten Zeitpunkt zu seinem Endziel zu reisen, wobei der Fluggast selbst einem solchen Fall Verpflegungs-, Hotel- und Transferkosten, berechnet ab dem frühestmöglichen Zeitpunkt der angebotenen Ersatzbeförderung, zu tragen hat. Bei einem unfreiwilligen Ausschluss von der Flugbeförderung haben Fluggäste zusätzlich Anspruch auf Ausgleichsleistung (entweder als Zahlung in bar, per Scheck oder Überweisung oder, sofern der Fluggast einwilligt, in Form eines Gutscheins). Die Höhe der Ausgleichszahlung ist abhängig von der geplanten Reiseentfernung und von der angebotenen anderweitigen Beförderung. Die Ausgleichszahlung beträgt bei Flugentfernungen bis zu 1500 km 250 EUR, zwischen 1500 und 3500 km und bei Flügen innerhalb der Europäischen Union von mehr als 1500 km 400 EUR, bei allen anderen Flügen 600 EUR. Falls die Fluggesellschaft dem Fluggast einen Alternativflug anbietet, dessen Ankunftszeit bei Flügen von bis zu 1500 km nicht später als 2 Stunden, bei Flügen zwischen 1500 und 3500 km nicht später als 3 Stunden und bei allen Flügen über 3500 km nicht später als 4 Stunden nach der planmäßigen Ankunftszeit des ursprünglich gebuchten Fluges liegt, beläuft sich die Ausgleichszahlung auf lediglich 50 % der vorstehend genannten Zahlungsbeträge, d. h. 125 EUR, 200 EUR oder 300 EUR. Im Falle einer Annullierung der Flugbeförderung, für die der Fluggast eine bestätigte Buchung hat, hat der Fluggast die gleichen Rechte auf anderweitige Beförderung, Betreuungsleistungen, Erstattung und Ausgleichszahlung wie oben aufgeführt. Ein Anspruch auf Ausgleichszahlung entfällt, falls die Annullierung des Fluges aufgrund außergewöhnlicher Umstände erfolgte, die sich auch bei Ergreifen aller zumutbaren Maßnahmen nicht hätten vermeiden lassen. Der Fluggast hat ferner kein Recht auf eine Ausgleichszahlung bei Information über die Annullierung mindestens 14 Tage vor dem gebuchten Abflug, bei Information über die Annullierung innerhalb von 14 Tagen und 7 Tagen vor dem gebuchten Abflug und Abflug des angebotenen Alternativfluges nicht mehr als 2 Stunden vor der ursprünglichen Abflugzeit oder Ankunft nicht mehr als 4 Stunden nach der geplanten Ankunftszeit sowie bei Information über die Annullierung weniger als 7 Tage vor dem Abflug und Abflug nicht mehr als 1 Stunde vor der ursprünglichen Abflugzeit oder Ankunft nicht mehr als 2 Stunden nach der geplanten Ankunftszeit. 

Zuständige Beschwerde- und Durchsetzungsstellen im Sinne der Fluggastrechte-Verordnung sind: 
1) Litauen: Civil Aviation Administration, Rodunes kelias 2, LT-02188 Vilnius
2) Polen: Enforcement: Civil Aviation Office, ul. Marcina Flisa 2, PL-02-247 Warszawa, Passenger Complaints: Commission on Passengers’ Rights, ul. Marcina Flisa 2, PL-02-247 Warszawa,
3) Bundesrepublik Deutschland: Luftfahrt-Bundesamt (LBA), Hermann-Blenk-Str. 26, 38108 Braunschweig, 
Achtung: Die vorstehend aufgeführten Hinweise sind gemäß Verordnung (EG) Nr. 889/2002 und der Fluggastrechte-Verordnung (EG) Nr. 261/2004 erforderlich. Diese Hinweise stellen weder eine selbständige Anspruchsgrundlage für einen Schadensersatzanspruch dar, noch können sie zur Auslegung der Bestimmungen des Montrealer Übereinkommens verwendet werden. 
 
Reisende haben in Anwendung von Art.20 Abs.3 VO (EG) Nr. 996/2010 die Möglichkeit, in einem Kontaktformular auf der Internetseite www.smallplanet.aero eine Kontaktperson mit Namen, Adresse und Telefonnummer zu nennen, die im Fall eines Flugunfalls von Small Planet verständigt werden soll. Diese Daten sind nicht mit der Buchung verknüpft, werden ausschließlich zu diesem Zweck verwendet und 48 Stunden nach dem Flugdatum wieder gelöscht. Im Falle einer Umbuchung müssen die Daten erneut im Kontaktformular ausgefüllt werden. 
 
14.1. MELDUNG VON ERSATZANSPRÜCHEN 

14.1.1. Sofern der Sie Aufgegebenes Gepäck bei der Gepäckabholung nicht reklamieren, gilt dies als widerlegbare Vermutung dafür, dass das Gepäck von uns unbeschädigt und in Übereinstimmung mit den vorliegenden Beförderungen ausgegeben wurde, sofern Sie nichts Abweichendes nachweisen können. 

14.1.2. Im Falle von Schäden an aufgegebenem Gepäck müssen Sie innerhalb von sieben (7) Tagen nach Empfang des aufgegebenen Gepäcks eine schriftliche Schadensanzeige bei uns erstatten. Bei verspäteter Rückgabe von aufgegebenem Gepäck ist die Schadensanzeige innerhalb von einundzwanzig (21) Tagen nach Auslieferung des Gepäcks an uns schriftlich zu erstatten. Weitere Einzelheiten sind den gesetzlichen Hinweisen zum Montrealer Übereinkommen (vgl. Artikel 12.2.) zu entnehmen.

14.2. KLAGEAUSSCHLUSSFRIST 

Sie können eine etwaige Klage auf Schadensersatz im Rahmen einer internationalen Beförderung von Personen oder Reisegepäck nur innerhalb einer Ausschlussfrist von zwei Jahren erheben. Die Klagefrist richtet sich nach dem Recht des angerufenen Gerichts und beginnt an dem Tag, an dem das Luftfahrzeug am Bestimmungsort angekommen ist oder an dem es hätte ankommen sollen oder an dem die Beförderung abgebrochen worden ist. Das Berechnungsverfahren für die Ausschlussfrist wird durch Rechtsakte des für den Fall zuständigen Gerichts bestimmt. 

14.3. BEARBEITUNG VON FLUGGASTREKLAMATIONEN 

Jede Reklamation, die wir erhalten, wird gemäß unseren internen Verfahrensbestimmungen und in Übereinstimmung mit verbindlichen Anforderungen geltender Rechtsakte untersucht. 
 
15.1. Die Beförderung von Ihnen und Ihrem Gepäck kann ergänzend auch weiteren Bestimmungen hinsichtlich Sicherheit, Pünktlichkeit und Wohlbefinden der Fluggäste unterliegen. Besondere Beförderungsbedingungen für allein reisende Kinder, Behinderte, Schwangere und Kranke, Beschränkungen hinsichtlich elektronischer Geräte, der Beförderung von Gefahrgut, Beschränkungen für den Konsum alkoholischer Getränke und den Einstieg, Entschädigungsverfahren bei Beförderungsweigerung und sonstige Entschädigungen finden ebenfall Anwendung. 

15.2. Alle Verfahrensweisen und Klauseln zu den oben genannten Bestimmungen erhalten Sie auf Anfrage von uns oder dem Kunden.

15.3. Sollten eine oder mehrere Klauseln dieser Beförderungsbedingungen unwirksam sein, wird die Wirksamkeit der übrigen Klauseln hierdurch nicht berührt.

15.4. Unsere Beförderungsbedingungen können nur von uns geändert werden, wobei eine solche Änderung in Schriftform erfolgen muss. Gültig sind jeweils die zuletzt vorgenommenen Änderungen unserer Beförderungsbedingungen.

15.5. Beförderungsbedingungen und diesbezügliche Streitigkeiten unterliegen dem geltenden Recht. 

15.6. Wir sind eine Punkt-zu-Punkt-Fluglinie. Daher können wir keinen Transfer der Fluggäste oder ihres Gepäcks zu anderen von uns oder anderen Fluggesellschaften durchgeführten Flügen anbieten oder erbringen.
16.1. Kunden, die ihre Flugscheine direkt bei uns erwerben und mit einer Kreditkarte, einer MasterCard-Prepaid-Karte, PayPal oder einer American-Express-Karte bezahlen, müssen eine entsprechende Gebühr entrichten, die sich an dem gesamten Transaktionswert bemisst und bei der Reservierung angegeben wird.

16.2. Aufgrund der hohen Sicherheits- und Verwaltungskosten akzeptieren wir kein Bargeld zur Bezahlung des Flugpreises oder der Steuern, Abgaben und Gebühren für Übergepäck und Sportgerät. An manchen Flughäfen kann die Bargeldzahlung örtlich begrenzt möglich sein; häufig werden auch gängige Kundenkarten des jeweiligen Landes akzeptiert. Fluggäste, die beabsichtigen, diese Entgelte am Flughafen zu bezahlen, sollten sich im Vorfeld mit dem Flughafen in Verbindung setzen und in Erfahrung bringen, ob dort Bargeld und/oder Kundenkarten angenommen werden. Fluggästen, die Ihren Flug mit einer Kreditkarte bezahlen, die in einer anderen Währung als der des Abfluglandes belastet wird, wird der Betrag in der Währung des Ausstellungslandes der Kreditkarte in Rechnung gestellt, einschließlich einer Gebühr für „Fremdnutzer“; Sie können sich aber vor der Zahlung nach dem tatsächlichen Betrag in Ihrer Kartenwährung erkundigen, der Ihnen verrechnet wird.
Die Artikelüberschriften in diesen Beförderungsbedingungen dienen lediglich Informationszwecken und dürfen nicht für die Auslegung des Inhalts herangezogen werden.

STAND: 01.03.2017